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Zum Jubiläum neues Flugzeug getauft

Mit einer Modellflug-Demonstration, der Flugzeugtaufe ihres neusten, eigenstartfähigen Doppelsitzers, einer Ausstellung ihres Flugzeugparkes und einem Festakt feierten die Segelflieger am 1. August ihr 50-Jahr-Jubiläum.

Chef-Fluglehrer Kurt Götte pilotiert Gemeindeammann Herbert Küng als Taufpaten des eigenstartfähigen, neusten Schänner Doppelsitzers Arcus M über die Gäste der Jubiläumsfeier.
Chef-Fluglehrer Kurt Götte pilotiert Gemeindeammann Herbert Küng als Taufpaten des eigenstartfähigen, neusten Schänner Doppelsitzers Arcus M über die Gäste der Jubiläumsfeier.
zvg

Höhepunkt der Jubiläumsfeier war die Ansprache von Ruedi Stüssi, schreiben die Segelflieger in einer Mitteilung. Als Gründer und während Jahrzehnten treibende Kraft für den Bau und die Entwicklung des grössten Schweizer Segelflug-Zentrums konnte er auf verschiedene, heute nicht mehr bekannte Episoden aus den turbulenten Gründungsjahren zurückblicken. Er konnte aber auch auf 50 Jahre einvernehmliches Zusammenleben mit Einwohnern und Behörden der Standortgemeinde und den der Fliegerei bis heute wohlwollend gesinnten Nachbarn zurückschauen. Der heute über 80-Jährige und mit der Geschichte des Segelflugplatzes eng verbundene Ruedi Stüssi fasste seinen Rückblick auf ein langes Fliegerleben mit den Worten «Danke für 50 schöne Fliegerjahre» treffend zusammen. Damit sprach er allen anwesenden Segelfliegern aus dem Herzen.

Herbert Küng als Taufpate

In der Ansprache des Schänner Gemeindepräsidenten Herbert Küng war zu spüren, dass die Beziehungen zum Segelflugplatz Schänis bis heute von beiden Seiten gepflegt werden. Einerseits durch die Toleranz der Bevölkerung einem nicht immer ganz lautlosen Hobby gegenüber, anderseits durch das Entgegenkommen der Segelflieger bei der Nutzung ihrer Infrastruktur für die 1.-August-Feiern oder die regelmässig angebotenen Flüge für die Schänner Senioren des Altersheims. Herbert Küng, der kurz zuvor noch als Taufpate für das neuste Schänner Segelflugzeug, einen eigenstartfähigen Arcus M mit seinem neuen Namen Federi, amtete, rückte in seiner Rede auch aus, dass die Gemeinde die Anstrengungen der Segelflieger und die Rücksichtnahme bei der Gestaltung des Flugbetriebes schätzt. Im Jubiläumsbuch (ZSZ vom 31. Juli) haben Autor Hans Reis und Grafiker Georges Beck ein umfangreiches Werk zum 50. Geburtstag geschaffen.

Verwaltungsratspräsident Walter Almer bedankte sich bei den Schänner Einwohnern und Behörden für den Goodwill, den sie dem Flugplatz bis heute entgegenbringen. «Wir sind sehr gerne hier in Schänis», sagte er am Jubiläumsakt. Martin Karrer beleuchtete als langjähriger Verwaltungsratspräsident einen Umstand, der die Schänner Segelflieger seit ihrer Gründungszeit in Dübendorf, Dällikon und heute in der Linthebene ständig begleitet – und die Ursache für den heutigen Standort ist. Ende der 50er-Jahre mussten die Segelflieger Kloten verlassen. Der Umzug in die Linthebene nach Schänis unterstrich er mit den Worten: «Wir sind sehr gerne hier.» Damit sprach er allen Segelfliegern aus dem Herzen.

Kunstflug, Böller, Feuerwerk

Den würdigen Schlusspunkt der Jubiläumsfeier setzte ein beleuchteter, von Feuerwerk und Musik begleiteter, stimmungsvoller Segel-Kunstflug in der Abenddämmerung. Ergänzt wurde die Feier mit einem eindrücklichen Feuerwerk von OK-Präsident Peter Bregg.

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