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«Wir sehen den Wald nicht gerne als Arena»

Am 3. Juli jährt sich der Felssturz im Atzmännig zum 200. Mal. Der Verein Goldingertal Eschenbach und die Sportbahnen Atzmännig laden deshalb zu einem Gedenktag inklusive Erlebnisnachmittag im Schutt-Wald ein. Nun wird Kritik am Event laut.

An diesem Hang ging 1816 die Schuttlawine nieder. Ansichtskarte Cholrüti, um 1950.
An diesem Hang ging 1816 die Schuttlawine nieder. Ansichtskarte Cholrüti, um 1950.
zvg

Es war ein Datum, das in Erinnerung bleiben sollte: Am 3. Juli 1816 löste sich nach wochenlangen Regenfällen eine 150 Meter breite und 10 Meter tiefe Erd­masse im Atzmännig und stürzte ins Tal. Sie raubte 16 Personen das Leben. Drei Bauernhöfe wurden unter der Schuttmasse begraben. Seit dieser Naturkatas­trophe heisst das Gebiet um den Schuttkegel Schutt oder Schutt-Wald.

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