Zum Hauptinhalt springen

Windparkgegner machen mobil

Die Gegner des Windparks Linthwind gehen in die zweite Runde: Sie fordern 700 statt nur 300 Meter Abstand zwischen Windturbinen und Wohnbauten.

«Verschandelung» der Landschaft: Die Gegner des Windparks Linthwind wollen die geplanten fünf Windturbinen in der Linthebene um jeden Preis verhindern.
«Verschandelung» der Landschaft: Die Gegner des Windparks Linthwind wollen die geplanten fünf Windturbinen in der Linthebene um jeden Preis verhindern.
pd

Ob und wie stark ein potenzieller Windpark die Vögel in der Linthebene beeinträchtigt, steht noch in den Sternen. Derweil setzen die Gegner des auf Glarner Boden geplanten Kraftwerks auf eine neue Taktik: Sie fordern die Verdoppelung des Mindestabstands zwischen Windturbinen und Wohnbauten.

Der je nach Kanton unterschiedlich definierte Abstand beträgt in Glarus lediglich 300 Meter. Im Kanton Basel-Landschaft beispielsweise muss eine Windturbine mindestens 700 Meter Abstand zum nächsten Gebäude halten. «In England beträgt der Mindestabstand 3000 Meter, in Deutschland liegt er in den meisten Bundesländern bei 1000 Metern. Im Kanton Glarus ist er mit 300 Metern viel zu gering», sagt Siegfried Hettegger vom Verein LinthGegenWind.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.