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Wildtiere meiden A3-Unterführung

Eine Studie des Bundes zeigt: Die Wildtierunterführung Hänggelgiessen bei Schänis wird von den Wildtieren kaum genutzt. Dass Badende bis spät nachts die Tiere stören, ist dabei nur ein Teil des Problems.

Die Unterführung für Wildtiere besteht seit mehr als fünf Jahren – der Erfolg blieb bislang aus. Der saisonal hohe Wasserstand hält die Tiere davon ab, auf die andere Seite zu wechseln.
Die Unterführung für Wildtiere besteht seit mehr als fünf Jahren – der Erfolg blieb bislang aus. Der saisonal hohe Wasserstand hält die Tiere davon ab, auf die andere Seite zu wechseln.
zvg

2010 war die Unterführung für Wildtiere fertiggestellt worden; nun zeigt eine wissenschaftliche Evaluation im Auftrag der Bundesämter für Umwelt (Bafu) und Strassen (Astra): Noch immer nutzen Wildtiere den 50 Meter breiten Durchgang unter der Autobahn A3 kaum.

Wie die von zwei Umweltbüros durchgeführte Studie zeigt, gibt es dafür gleich mehrere Gründe. Zunächst gibt es sowohl auf der Glarner wie auch auf der St. Galler Seite der Unterführung zu wenig Deckung in Form von Büschen und Hecken. Badebetrieb und andere Freizeitaktivitäten stören die Tiere zuweilen bis spät in die Nacht. Zudem hält der teils hohe Wasserstand die Tiere davon ab, auf die andere Strassenseite der vierspurigen Autobahn zu wechseln.

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