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Wie sich zwei Löwinnen im Haifischbecken von Politik und Kultur bewegen

Silvia Kündig und Barbara Schlumpf sind nicht aus dem gleichen Holz geschnitzt und in unterschiedlichen Sphären unterwegs. Trotzdem stehen sich die beiden Schwestern nah und haben sich im Leben nie aus den Augen verloren.

Silvia Kündig und Barbara Schlumpf haben nicht in allen Fragen das Heu auf derselben Bühne, begegnen sich aber stets auf gleicher Augenhöhe (von links).
Silvia Kündig und Barbara Schlumpf haben nicht in allen Fragen das Heu auf derselben Bühne, begegnen sich aber stets auf gleicher Augenhöhe (von links).
Michael Trost

Beide sind in der Öffentlichkeit sehr wohl bekannt – doch kaum jemand käme auf den Gedanken, dass die 56-jährige Regiesseurin Barbara Schlumpf aus Uznach und die 62-jährige UGS-Kantonsrätin Silvia Kündig aus Rapperswil Schwestern sind. Das mag nicht nur am Umstand liegen, dass die eine blaue und die andere kastanienbraune Haare hat. Vielmehr treten sie in ganz unterschiedlichen Rollen in der Gesellschaft auf und wirken auch anders: Hier die eher extrovertierte Sanguinikerin, die schon in der Kindheit gerne Theater gespielt und Regie geführt hat. Da die eher Introvertierte, die in der Spiritualität, in der Stille und in der Musik Weltoffenheit erfährt und die Kraft findet, sich als grüne Politikerin für eben diese eine Welt einzusetzen.

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