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Weniger Feriengäste wegen Frankenstärke

Im Kanton hat die Zahl der Hotelübernachtungen 2015 im vergleich zum Vorjahr um vier Prozent abgenommen. In der Tourismusregion Zürichsee um zwei Prozent.

Der starke Franken macht den Hoteliers zu schaffen. Die Zahl Logiernächte ging zurück.
Der starke Franken macht den Hoteliers zu schaffen. Die Zahl Logiernächte ging zurück.

Im Kanton St. Gallen hat sich die Zahl der Gästeankünfte und Logiernächte 2015 im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent reduziert. Am stärksten betroffen waren die Destinationen Heidiland und Toggenburg.

Die negative Entwicklung «dürfte in hohem Masse von der Aufwertung des Frankens zum Anfang des Jahres beeinflusst sein», heisst es in einer Medienmitteilung der Fachstelle für Statistik des Kantons St. Gallens vom Donnerstag.

Unter den vier St. Galler Tourismusregionen gibt es allerdings Unterschiede: In der Destination Zürichsee blieben die Ankünfte stabil, während die Zahl der Logiernächte um zwei Prozent tiefer als im Vorjahr lag. Das heisst: Es reisten zwar in etwa gleich viele Gäste an - sie blieben aber weniger lang.

Für St. Gallen-Bodensee wurde ein Rückgang bei den Ankünften um sieben Prozent und bei den Logiernächten um vier Prozent registriert. Für das Heidiland zeigt die Statistik ein Minus bei den Ankünften um drei Prozent und bei den Logiernächten um sieben Prozent. Im Toggenburg liegen die Zahlen bei beiden Messgrössen um jeweils zehn Prozent tiefer als 2014.

In allen vier Destinationen sind es hauptsächlich Gäste aus der Schweiz, die Übernachtungen buchen. Bei den Logiernächten lag der Anteil im Toggenburg bei 81 Prozent, am Zürichsee waren es 52 Prozent. Abgenommen hat im Kanton St. Gallen vor allem ein Gästesegment: Es kamen weniger Touristen aus Deutschland.

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