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Weesen nimmt mehr Asylbewerber auf

Nach zwei Monaten Betrieb wird die Zahl der Asylbewerberplätze im Haus Pelikan erhöht. Statt bis zu 65 Personen ist ab dem ersten Juli die Unterbringung von 85 Asylsuchenden möglich. Die Gemeinde ist zufrieden mit dem Betrieb.

Das ehemalige Hotel Pelikan bleibt bis Ende Jahr ein kantonales Asylzentrum. Ab Juli finden 85 Personen dort Platz, bisher waren es 65.
Das ehemalige Hotel Pelikan bleibt bis Ende Jahr ein kantonales Asylzentrum. Ab Juli finden 85 Personen dort Platz, bisher waren es 65.
Kurt Heuberger

Der Betrieb im ehemaligen Hotel Pelikan läuft reibungslos. Seit Mitte April wird das Haus in Weesen als Aslyzentrum genutzt und wurde seither «mit Asylbewerbern aus aller Herren Länder gefüllt», wie es im neusten Merkblatt für die Anwohner heisst. Weil bisher keine Probleme aufgetreten sind, hat der Kanton bei der Gemeinde die Erhöhung der möglichen Plätze beantragt. Statt bisher 65 Personen finden ab dem 1. Juli 85 Personen Platz. Aktuell sind knapp 60 Plätze belegt. Die Gemeinde hat dem Gesuch zugestimmt, wie Gemeindepräsident Mario Fedi (parteilos), gegenüber der ZSZ bestätigt. Man habe eine entsprechende Regelung bereits bei der Vermietung des Hauses vereinbart. Die Gemeinde macht allerdings einen Vorbehalt. Sollten innerhalb der ersten drei Wochen Reklamationen auftreten, können die Plätze wieder auf 65 reduziert werden.

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