Verkehr

VZO-Busse sollen sauberer werden

In der letzten ZVV-Kundenbefragung haben die VZO schlechter abgeschnitten als in früheren Jahren. Die VZO-Führung will den Abwärtstrend stoppen – und hat Massnahmen getroffen.

In den VZO-Bussen werden etliche abgenutzte Sitzpolster ersetzt und künftig mit neuen Werkzeugen gereinigt. Die VZO reagiert somit auf die tiefere Zufriedenheit ihrer Kunden.

In den VZO-Bussen werden etliche abgenutzte Sitzpolster ersetzt und künftig mit neuen Werkzeugen gereinigt. Die VZO reagiert somit auf die tiefere Zufriedenheit ihrer Kunden. Bild: zvg/VZO

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Noch vor einem Jahr erzielten die Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland (VZO) Höchstnoten in allen Bereichen. Sie wurden in einer ZVV-Kundenbefragung als einer der besten Busbetriebe beurteilt. In der Umfrage im letzten Frühling zeigte sich jedoch ein anderes Bild: Besonders bei der Sauberkeit der Busse sowie der Haltestellen büssten die VZO Punkte ein. Die VZO haben nun Massnahmen eingeleitet, um die Kundenzufriedenheit wieder zu verbessern. Dies teilt das Unternehmen mit.

Konkret wurden Dutzende von abgenutzten Sitzflächen in den letzten Wochen ersetzt. Weitere folgen in den kommenden Tagen. «15 000 Franken lassen sich die VZO die neuen Polster kosten», erklärt Joe Schmid, Leiter Angebot und Markt. Für die tägliche Polsterreinigung werden neue Werkzeuge eingesetzt – rotierende Bürsten, welche unter anderem für die Haarentfernung besser geeignet sind. Bei der für die Aussenreinigung eingesetzten Waschanlage wurde ein technischer Fehler entdeckt, welcher unschöne Wasserflecken auf den grossen Glasscheiben verursachte. Der Fehler wurde inzwischen behoben.

Die reparierte VZO-Waschanlage im Video. Quelle: Facebook.

Visuelle Kontrolle

Auch betriebliche Anpassungen werden vorgenommen. Neu wird beispielsweise jeder Bus, der nach einem Service die Werkstatt verlässt, einem «Kunden-Qualitäts-Check» unterzogen. Laut Joe Schmid geht es um eine Kontrolle des Fahrgastraumes aus Sicht des Fahrgastes: etwa ob es von der Reinigung noch Fettflecken am Boden hat oder ob alle Abdeckungen sauber verschlossen sind. Zudem wird ein neues Programm entwickelt, mit welchem Chauffeure und Chauffeusen beobachtete Verunreinigungen oder Defekte im Fahrgastraum mittels Tablet direkt an die zuständige Fachabteilung melden können.

Im engen Dialog stehen die VZO auch mit den Gemeinden, welchen die Haltestellen gehören und die für deren Reinigung verantwortlich sind. Erste Gespräche hätten aufgezeigt, dass an Haltstellen nicht weniger geputzt werde als früher. Trotzdem soll an einem Treffen mit allen Gemeinden nun nach Optimierungsmöglichkeiten gesucht werden.

Wie zufrieden die Fahrgäste mit dem neuen VZO-Service sind, wissen diese bis Ende Jahr: Zwischen September und Oktober werden rund 900 Fragebögen an die Fahrgäste verteilt. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 29.08.2018, 15:23 Uhr

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