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Von listigen Ehemännern, dunklen Wäldern­ und wundersamen Fügungen

Ohne Märchenbuch verlässt sie kaum je das Haus, in schwierigen Situationen sucht sie bei ihnen Rat: Für Gabriele Richter sind Märchen das halbe Leben. Insbesondere Fabeln aus China und dem Orient haben es der Joner Pflegefachfrau und Märchenerzählerin angetan.

Temperamentvoll: Gabriele Richter erzählt Märchen mit vollem Körpereinsatz.
Temperamentvoll: Gabriele Richter erzählt Märchen mit vollem Körpereinsatz.
Moritz Hager

Gabriele Richters Sommer­ferien waren eine Herausforderung. Nicht, weil sie auf ihrer Kanadareise mit Bären oder Wölfen zu tun gehabt hätte, sondern weil sie ohne ein einziges Märchenbuch verreist ist.

«Das mache ich nie wieder!», ruft die energiegeladene Frau. Sie hätte einfach einmal ausprobieren wollen, wie es ist, ohne ein einziges Märchenbuch in die Ferien zu fahren – auch, weil sie mit ihrem erwachsenen Sohn eine Gruppenreise gebucht hatte und die freie Zeit mit den anderen Reisenden zubrin­gen wollte. «Aber ich habe meine Märchenbücher sehr vermisst», sagt Gabriele Richter. Sie liebe ihren Beruf, in dem sie ältere Menschen pflegt. «Aber er braucht auch viel Energie.»

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