Uznach

Uzner Apotheke baut fürs Impfen um

Die Streuli-Apotheke im Uzner Städtli teilt ihre Räume neu ein. Auch um bald Impfungen anbieten zu können. Bisher ist eine Rapperswiler Apotheke mit Grippe-Impfungen alleine auf weiter Flur.

Bisher war eine Rapperswiler-Apotheke mit Grippe-Impfungen alleine in der Region.

Bisher war eine Rapperswiler-Apotheke mit Grippe-Impfungen alleine in der Region. Bild: Symboldbild/Keystone

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Fast hundert Mal hat Apotheker Philippe Stoffel diesen Winter schon gepikst. Die Stoffel-Apotheke in Rapperswil-Jona ist die einzige im Linthgebiet, die derzeit Grippeimpfungen anbietet. Und das, obwohl es den Apothekern im Kanton seit Anfang November erlaubt ist, Patienten gegen Grippe und die Gehirn- und Hirnhautentzündung FSME zu impfen.

Bei einigen Apotheken im Linthgebiet laufen derzeit Vorbereitungen für die nächste Grippesaison. Etwa bei der Streuli-Apotheke in Uznach, die zur Galenica AG gehört und künftig unter dem Namen Amavita auftreten wird. Konkret geht es um eine Neueinteilung der Räume und der Verkaufsfläche in der heutigen Drogerie Frohsinn, wie es in der diese Woche publizierten Bauanzeige heisst. Nach dem Umbau ziehen Drogerie und Apotheke gemeinsam unter ein Dach. Ziel ist es, Patienten in einem separaten Raum gegen die Grippe impfen zu können. Denn ohne abgetrennten Raum und einen entsprechenden Fähigkeitsausweis sind Apothekerinnen und Apotheker nicht befugt, Impfungen vorzunehmen. Wann der Umbau startet, ist noch offen. Das Bauprojekt ist bis am 20. Dezember aufgelegt.

Ausbildung fehlt

Während in Uznach die Vorbereitungen für das Impfen laufen, ist man in Jona noch nicht soweit. «Derzeit ist das Angebot in Jona nicht geplant», teilt die Medienstelle der Coop Vitality Apotheke mit. «Unsere Apothekerin in Jona verfügt aktuell nicht über die notwendige Ausbildung.» Die Topwell-Apotheke in Jona möchte das Impfen anbieten, aktuell fehlt der Apothekerin ebenfalls noch die Ausbildung.

Heidi Hanselmann, Vorsteherin des St. Galler Gesundheitsdepartements (SP) ist vom Angebot der Apotheken überzeugt: «Impfungen gehören zu den wirksamsten und kostengünstigsten Interventionen, die zum Schutz vor bestimmten Krankheiten für Einzelpersonen und die Gesellschaft verfügbar sind.»

Der niederschwellige und einfache Zugang zu medizinischen Leistungen durch die Apotheken wird immer wichtiger. Der Bundesrat will die Apotheken stärken, wie er in einem kürzlich veröffentlichten Bericht festhält. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 09.12.2016, 17:20 Uhr

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