Rapperswil-Jona

Unterführung beim Bahnhof Rapperswil ist schon wieder nass

Pendler beklagten sich bereits im Frühjahr über Wasserlachen in der Bahnhofunterführung Rapperswil. Für 50 000 Franken haben Stadt und SBB darauf im April die Fugen saniert. Nun sind jedoch wieder Wasserpfützen zu sehen.

Nass und dreckig: Die Unterführung am Bahnhof Rapperswil ist für viele Pendler ein Ärgernis.

Nass und dreckig: Die Unterführung am Bahnhof Rapperswil ist für viele Pendler ein Ärgernis. Bild: Conradin Knabenhans

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Sie sorgt anscheinend bei vielen Reisenden für Ärger. Wer durch die Unterführung des Bahnhofs Rapperswil muss, trifft nicht nur auf andere Pendler, sondern auch immer wieder auf schmutzige Wasserpfützen. Der Grund: Die alten Wände der Unterführung sind teilweise undicht. Das war bereits im vergangenen März der Fall. Daraufhin sanierten Stadt und SBB im April die in die Jahre gekommenen Fugen – für 50 000 Franken.

Die Stadt war zuversichtlich, die Unterführung so endlich wieder trocken zu kriegen. Eine Erfolgsgarantie gab man jedoch keine, vielleicht weil man es bereits geahnt hatte. Denn momentan sind in der Unterführung erneut grössere Wasserlachen zu sehen. Hat die Sanierung etwa ihr Ziel verfehlt?

Witterung mitverantwortlich

Die undichten Fugen habe man zwar im April, soweit es ging, abgedichtet. Dass sich nun an gewissen Stellen wieder Wasser ansammelt, überrascht Tiefbauleiter Josef Lacher jedoch nicht. «Das Wasser sucht sich eben immer wieder seine Wege.» Eine hundertprozentige Abdichtung der in die Jahre gekommenen Fugen sei deshalb praktisch unmöglich. Verantwortlich für die neuen Pfützen in der Unterführung macht der Tiefbauleiter auch das Klima. «Im Herbst war alles trocken. Jetzt, wo die Temperaturen tiefer sind, kann das angesammelte Wasser schlechter verdunsten.»

Keine Lösung bis Ende Jahr

Auch die SBB geben der Jahreszeit die Schuld. Die aktuelle Witterung bringe es mit sich, dass die Luftfeuchtigkeit erhöht sei. So melde Meteo Schweiz aktuell rund um den Zürichsee Feuchtwerte zwischen 75 und 90 Prozent, sagt SBB-Mediensprecher Oli Dischoe auf Anfrage der ZSZ: «Witterungsbedingt können sich so in jeder Unterführung vor­übergehend Wasserrückstände bilden.» Bei Rapperswil sei die Nähe zum See noch ein zusätzlicher Faktor, ebenso dass die Unterführung unter dem Seespiegel liege.

Sowohl die SBB wie auch die Stadt geben an, die Situation nun fortlaufend zu untersuchen. Ob allenfalls eine erneute Sanierung notwendig sei, werde sich nach Beurteilung der Sachlage zeigen. «Vor Weihnachten wäre das aber wohl ohnehin nicht mehr möglich», fügt Josef Lacher an.

Bei den SBB stellt man indes das Wohl der Pendler in den Vordergrund: «Uns ist nicht bekannt, dass bis dato Personen aufgrund der Feuchtigkeit in der Unterführung zu Schaden gekommen sind.» Die Sicherheit der Reisenden sei somit weiterhin gewährleistet. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 14.12.2017, 16:34 Uhr

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