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Und dann donnerten die Ziegel vom Klosterdach

Vier kaputte Fensterscheiben, ein undichter Dach­stock und fast hundert zerschellte Ziegelsteine: Im Kapuzinerkloster hat das Sturmtief Burglind unschöne Spuren hinterlassen. Die Feuerwehr stand vor einem Härtetest.

Kaputte Ziegelsteine bedecken den Innenhof des Kapuzinerklosters. Insgesamt sind 80 bis 100 Ziegel zu Bruch gegangen.
Kaputte Ziegelsteine bedecken den Innenhof des Kapuzinerklosters. Insgesamt sind 80 bis 100 Ziegel zu Bruch gegangen.
Manuela Matt

Als der Sturm über das Kloster fegte, sassen sie nichts ahnend am Mittagstisch. Das Essen blieb den Brüdern und Schwestern für einen kurzen Moment im ­Halse stecken. «Es donnerte und schepperte gewaltig», schildert Schwester Ursula. «Gopfriedli», dachte sie, «was isch au da los?» «Ta-dam», habe es immerzu ­gemacht, «Ta-dam, ta-dam». Sie sei sogleich zum Fenster geeilt, das den Blick auf den Innenhof freigibt. Von da, sie zeigt auf den Giebel, von da fielen die Ziegel erst auf einen kleinen Dach­vor­sprung und zerschellten schliess­lich am Boden. «ta-dam, ein Riesenkrach war das.»

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