Rapperswil-Jona

Tunnel, Kesb, Zubetonierung: Das sagen die fünf Kandidaten

Fünf Männer wollen in den Stadtrat von Rapperswil-Jona: Die ZSZ hat die Kandidaten vor laufender Kamera mit den Themen konfrontiert, die derzeit in der Stadt für Diskussionen sorgen.

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Gleich fünf Kandidaten kämpfen um den freien Sitz im Stadtrat von Rapperswil-Jona: Ueli Dobler (CVP), Eduard Hirschi (SP), Nils Rickert (GLP), Betim Bunjaku (parteilos) und Ramiz Ibrahimovic (Jungfreisinnige).

Die Zürichsee-Zeitung hat die fünf Männer, die am 19. März gewählt werden möchten, zum Video-Interview eingeladen. Wir haben die Kandidaten mit den folgenden vier Thesen zu Themen konfrontiert, die derzeit in der Stadt unter den Nägeln brennen:

  • Der Stadtrat muss die Zubetonierung von Rapperswil-Jona stoppen
  • Ohne Tunnel erstickt Rapperswil-Jona im Verkehr
  • Der Stadtrat muss auf fünf Stadträte verkleinert werden
  • Die KESB-Linth hat ein Problem.

Die Kandidaten mussten aus dem Stehgreif und ohne Vorbereitung zu diesen Thesen Stellung beziehen. Sehen sie ihre Stellungnahmen in den Videos.

Ueli Dobler (CVP)

Ueli Dobler hat die schwierige Aufgabe, die Ehre der einst so stolzen städtischen CVP zu retten. Der 53-jährige Wurstkranzbruder und Vizekommandant der Feuerwehr will die Leute wieder mitreissen.

Eduard Hirschi (SP)

Der Logistikleiter und Unternehmenscoach Eduard Hirschi (SP) traut sich den Sprung in den Stadtrat zu. Der 55-Jährige bedauert den Entscheid der Stadt gegen das Mobility-Pricing.

Nils Rickert (GLP)

Der 43-jährige Ökonom Nils Rickert (GLP) glaubt, dank guten Beziehungen zu St. Gallen, grosser politischer Erfahrung und Unabhängigkeit von den «Obersee-Nachrichten» eine Lücke im Stadtrat füllen zu können.

Betim Bunjaku (parteilos)

Der 27 Jahre alte Betim Bunjaku möchte für Transparenz sorgen und die verkrusteten Machtverhältnisse aufbrechen. Als Kind wollte Bunjaku Astronaut werden. Bis heute faszinieren ihn die «grossen Zusammenhänge».

Ramiz Ibrahimovic (Jungfreisinnige)

Ramiz Ibrahimovic (Jungfreisinnige) will die kritische Stimme im Stadtrat sein. Die jetzige Politik findet der 30-Jährige zu träge. Es fehle der Mut zu grossen Würfen, gerade auch in der Verkehrsplanung.

Videos: Martin Steinegger und Paul Steffen (mst)

Erstellt: 24.02.2017, 12:00 Uhr

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