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Trouvaillen aus 2000 Jahren Geschichte

Seit zwei Monaten graben Archäologen des Kantons St.?Gallen an der Stelle, wo vor ein paar Monaten noch das Staadhaus stand. Die Grabungen waren mit einigen grossen Überraschungen gespickt.

Grabungsleiter Valentin Homberger zeigt die Mauern und die Gräben, die in Weesen entdeckt und freigelegt wurden.
Grabungsleiter Valentin Homberger zeigt die Mauern und die Gräben, die in Weesen entdeckt und freigelegt wurden.
Manuela Matt

Wo bis zum Frühjahr noch das Ziltenerhaus stand, soll bald eine Überbauung mit Eigentumswohnungen entstehen. Während der Bauarbeiten ist man auf alte Gebäudereste gestossen, was die kantonalen Archäologen auf den Plan rief. Diese haben in den vergangenen zwei Monaten noch mehr Funde aus alten Zeiten zutage gefördert. Neben der Stadtmauer, die schon vor zwei Jahren ausgegraben wurde, ist man jetzt auf Reste einer sogenannten Kontermauer sowie eines Stadtgrabens gestossen. Mit Kontermauern wurden Wehrgräben und Böschungen abgestützt. Diese geben laut Archäologe und Obergrabungsleiter Valentin Homberger Aufschluss darüber, dass wahrscheinlich im 13. Jahrhundert schon ein Städtchen Weesen gebaut wurde. Dieses wurde 1388 bei der Schlacht von Näfels niedergebrannt. Die neue Stadt wurde dann am See wieder aufgebaut.

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