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Trägervereinbarung ist Übergangslösung

Noch haben die drei Kantonsparlamente die neue Vereinbarung zur Trägerschaft der Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) nicht angenommen – doch bereits jetzt ist klar: Sie wird maximal bis ins Jahr 2023 gelten.

Die Hochschule für Technik Rapperswil soll dereinst via eine Gesamtträgerschaft mit den beiden anderen St.Galler Fachhochschulen zusammengeführt werden.
Die Hochschule für Technik Rapperswil soll dereinst via eine Gesamtträgerschaft mit den beiden anderen St.Galler Fachhochschulen zusammengeführt werden.
Archivbild Reto Schneider

Ab Herbst kommt in den drei Kanto­nen St.Gallen, Glarus und Schwyz die neue Vereinbarung zur HSR-Trägerschaft vors jeweilige Parlament. Schon jetzt ist offen­sichtlich, dass die während zweier Jahre ausgear­bei­te­te Trägervereinbarung maximal sieben Jahre gültig sein wird. Danach soll die HSR zusammen mit den übrigen beiden St.Galler Fachhochschulen an den Standorten St.Gallen und Buchs in einer Gesamt­trägerschaft zusammengeführt werden. Träger sollen die bisher beteiligten Kantone sowie das Fürstentum Liechtenstein sein.

Projekt noch ausstehend

Gemäss Rolf Bereuter, dem Leiter des St.?Galler Amtes für Hochschulen, ist ein entsprechendes Projekt noch nicht gestartet. Nicht zur Diskussion steht laut Bereuter eine räumliche Zusammenlegung; «Die bisherigen Stand­orte bleiben auf jeden Fall bestehen.»

Das neue Trägermodell wird deshalb nötig, weil sich mit dem neuen eidgenössischen Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz seit Anfang Jahr die rechtliche Lage änderte. Hochschulen brauchen seiter eine institutionelle Akkreditierung. Eine solche setzt der Bund künftig voraus, um den Hochschulen Beiträge zuweisen zu können, gab der Hochschulverbund FHO zu früherem Zeitpunkt bekannt.

Derweil stösst die Austrittsempfehlung der Schwyzer Regierung bezüglich HSR-Trägerschaft Vertretern der CVP in Schwyz und St.?Gallen sauer auf. Yvonne Suter, Präsidentin der IG Pro Bildungsstandort Linthgebiet, hält den Schwyzer Entscheid für eine Retourkutsche, nachdem St.?Gallen ausschloss, dass ein Teil der Schüler aus dem Linthgebiet die Kantonschule in Pfäffikon be­suchen könnten. Sie fordert von der Regierung ein «glaubhaftes Bekenntnis zur Zusammenarbeit über die Kantonsgrenzen hinweg».

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