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Toggenburger Luchs für den Pfälzerwald

Mit Luchsen aus dem Kanton St. Gallen soll im Pfälzerwald eine neue Population aufgebaut werden. Heute reist das erste Luchsweibchen nach Deutschland.

Der Kanton St. Gallen exportiert seine Luchse nach Deutschland: Heute reist ein erstes Tier in den Pfälzerwald.
Der Kanton St. Gallen exportiert seine Luchse nach Deutschland: Heute reist ein erstes Tier in den Pfälzerwald.
Symbolbild, Keystone

Die Luchspopulation im Kanton St.Gallen ist seit deren Wiederansiedlung stark gewachsen. Wie die St. Galler Staatskanzlei am Donnerstag mitteilt, wurden in den vergangenen zwölf Monaten im Kantonsgebiet 32 verschiedene Luchse nachgewiesen.

Daher werden nun im Rahmen eines Bafu-Projektes zwei Luchse in St.Gallen gefangen, um im Biosphärenreservat Pfälzerwald (Deutschland) mit weiteren Schweizer Luchsen eine neue Gruppe aufzubauen. Am 8. April 2017 konnte in Nesslau ein erwachsener Luchs gefangen und narkotisiert werden. Sofort nach dem Fang wurde das Tier in die Quarantänestation gebracht. Alle Untersuchungen und medizinischen Behandlungen verliefen gut. Es wurde ein älterer Trümmerbruch am Bein festgestellt. Dieser könnte von einem Verkehrsunfall stammen und ist verheilt.

Jungtier stammt von «Gründerluchs ab»

Beim Tier handelt sich um das Luchsweibchen B314. Sie ist vermutlich ein Jungtier der Alma, und sicher die Mutter des besenderten Luchses Lenn. Alma war eines der «Gründertiere» im Wiederansiedlungsprojekt in der Ostschweiz. Sie wurde im Jahr 2008 frei gelassen.

B314 ist heute unterwegs an den Aussetzungsort im Pfälzerwald in Deutschland. Das Wiederansiedlungsprojekt im Pfälzerwald wird von Bafu und Kora, der Koordinationsstelle für Raubtierökologie und Wildtiermanagement, unterstützt.

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