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Tempo 30 oder 40 – beide Varianten führen zu Widerstand

Grosser Widerstand gegen das Strassenprojekt an der Johannisbergstrasse bleibt aus, Einsprachen gibt es aber trotzdem.

30 oder doch 40? Wie schnell künftig auf der Johannisbergstrasse in Jona gefahren werden soll, darüber herrscht Uneinigkeit.
30 oder doch 40? Wie schnell künftig auf der Johannisbergstrasse in Jona gefahren werden soll, darüber herrscht Uneinigkeit.
Archiv ZSZ

Gegen die geplante Sanierung der Johannisbergstrasse sind bei der Stadt bisher drei Ein­sprachen eingegangen. Die Frist ist gestern abgelaufen.

Das Strassenprojekt sieht eine möglichst einheitliche Fahrbahnbreite vor. Anstelle der be­ste­henden Längsmarkierungen sind nun 1,5 Meter breite Geh­wege mit fünf Zentimeter Randsteinhöhe vorgesehen. Zudem soll der Schutz der Fussgänger bei wichtigen Fusswegzugängen wesentlich verbessert werden. Bei diesen Zugängen wird die Fahr­bahn jeweils auf rund vier Meter verschmälert und sichere Warte- und Sichtbereiche für die Fussgänger geschaffen. Wie Thomas Furrer, Bauchef von Rapperswil-Jona, erklärt, wehren sich die Anwohner aus verschiedenen Gründen gegen das Strassenprojekt. Einerseits fehlt die Bereitschaft, einen Landstreifen für die Strasse abzutreten. Einzelne Punkte der Strassenlinienführung sind unklar, dazu kommt die Forderung nach Tempo 30.

Dass auf diesem Strassen­abschnitt nun ein Einsprecher Tempo 30 fordert, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Denn die Johannisbergstrasse weist heute eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 40 Stundenkilometern auf. Die Stadt wollte daraus 2013 eine Tempo-30-Zone machen. Doch dieser Plan scheiterte, weil sich Anwohner gegen die Einführung von Tempo 30 wehrten. Nun also krebste die Stadt zurück und beliess es bei Tempo 40, was die meisten Anwohner an einer Infoveranstaltung auch goutierten. Wie erwähnt ärgert sich nun ein anderer Anwohner und erhebt seine Stimme juristisch für ­Tempo 30. Die Stadt will aber nun defini­tiv an Tempo 40 fest­halten. Durch die Umbaumassnahmen soll aber trotz erhöhtem Tempo die Fussgängersicherheit verbessert werden.

Bauchef zuversichtlich

Mit der Strassensanierung wird auch eine neue Strassenentwässerung erstellt, und gleichzeitig sanieren und erneuern verschiedene Werke ihre Leitungen.

Trotz den Einsprachen geht Bau­chef Thomas Furrer davon aus, dass der Sanierung wenig im Weg steht: «Das Projekt wurde verstanden und gut aufgenommen. Ich bin zuversichtlich, dass wir im nächsten Jahr bauen können.»

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