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Suche nach Plätzen für Fahrende harzt

Die Gemeinden der Region tun sich mit dem Auftrag schwer, dem Kanton mögliche Durchgangsplätze für Fahrende zu melden. Immerhin ein Platz steht derzeit in Aussicht – vorgesehen war, dass jede Gemeinde mindestens eine Option nennt.

Immer wieder lassen sich Gruppen von Fahrenden zeitweise im Linthgebiet nieder, so etwa eine ausländische Gruppe Roma bei Schänis im vergangenen August. Das Wasser beziehen sie zuweilen aus dem Kanister.
Immer wieder lassen sich Gruppen von Fahrenden zeitweise im Linthgebiet nieder, so etwa eine ausländische Gruppe Roma bei Schänis im vergangenen August. Das Wasser beziehen sie zuweilen aus dem Kanister.
Ueli Abt

Mit provisorischen Durchgangsplätzen wollte der Kanton St. Gallen den Schweizer Fahrenden bis zum Beginn der sogenannten Reisesaison ein überbrückendes Angebot machen – doch nun kommt auch die Suche nach den Provisorien nicht voran: Bis Mitte März hätten die Gemeinden ihrem regionalen Vertreter in der Vereinigung der St. Galler Gemeindepräsidenten (VSGP), mögliche Standorte von Durchgangsplätzen nennen sollen. Laut Mario Fedi, Regionalvertreter und Gemeindepräsident in Weesen, sind allerdings noch nicht alle Gemeinden diesem Aufruf gefolgt. Gemäss Fedi wird nun die Frist verlängert: Die Gemeinden haben bis Ende April Zeit, die Stellungnahme einzureichen.

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