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Warum Nachbars Palmen dran glauben mussten

Palmenblätter, so weit ­das Auge reicht: Der Blick aus ­dem Fenster blieb dem Ehepaar ­Beer jahrelang verwehrt – die Palmen der Nachbarin ­versperrten ihnen die ­Aussicht. Jetzt hat Anton ­Beer (75) mit den grünen Riesen kurzen Prozess gemacht.

Mit der Gartenschere befreite sich Anton Beer (Name geändert) von Nachbars Palmen, die bis zu seinem Fenster hochragten.
Mit der Gartenschere befreite sich Anton Beer (Name geändert) von Nachbars Palmen, die bis zu seinem Fenster hochragten.
Sabine Rock

An jenem Morgen riss bei ihm der Geduldsfaden. Noch immer stand die Palme vor dem Fenster seines Arbeitszimmers, gross und mächtig, kaum ein Lichtstrahl konnte sich daran vorbeidrängen.

Die Palme vor Anton Beers ­(Name geändert) Fenster gehört ihm nicht selbst. Es ist die seiner Nachbarin, und genau gesagt sind es sogar deren zwei. Dicht ineinander verwachsen sind sie in den letzten Jahren und vor allem in die Höhe geschossen. Fast vier Meter hoch sind die Palmen zuletzt, ragen hinauf bis zur Wohnung im ersten Stock, der Wohnung von Anton und Ida Beer. Das hat dem Joner Ehepaar in den letzten Jahren viel Ärger bereitet (die ZSZ berichtete).

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