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Imposantes Feuerwerk gezündet

Das diesjährige Seenachtfest ist eröffnet. Bei herrlichem Sommerwetter begeisterte gestern Abend nicht nur das Schlussbouquet des eindrücklichen Feuerwerks.

Der Himmel über dem See wurde mit einer farbenprächtigen Show erhellt.
Der Himmel über dem See wurde mit einer farbenprächtigen Show erhellt.
Manuela Matt

Mit einem wahren Ohren- und Augenschmaus wurde gestern Abend der erste Tag des bis morgen Sonntag stattfindenden Seenachtfests gebührend gefeiert. Dass es grandios gewesen sei, hörte man nach dem beeindruckenden Feuerwerk gleich mehrfach. Offensichtlich traf die Show den Geschmack des Publikums, das die jeweiligen Abschnitte mit Applaus bedachte. Kurz nach 22 Uhr wurde mit kurzer Verspätung das zum Träumen einladende Spektakel am Himmel gestartet. Die Wollerauer Firma Hirt Fireworks hatte mehrere Wochen für die Vorführung geplant und vier Tage lang aufgebaut. Gezündet wurde die computergesteuerte Darbietung auf den drei Ledischiffen elektrisch per Funk. Grösstenteils zu epischer Musik choreografiert, wurde der Himmel über dem See während rund einer halben Stunde mit einer farbenprächtigen Show erhellt. Stücke wie «Conquest of Paradise» von Vangelis sorgten für eine passende Umrahmung. Anmutig spiegelte sich die aufwendige Darbietung mitunter auf dem ruhigen See wider, der eindrucksvoll mitglitzerte. So schafften es die Macher, nicht nur am Himmel, sondern auch auf dem See gleichsam ganze Gemälde zu gestalten. Mit anhaltendem Applaus bedankte sich die Festgemeinde für das imposante Schlussbouquet. Heute ist das Festgelände ab 11 Uhr offen. Wirtschaften, Bars, Markt- und Chilbistände erwarten das Publikum. Künstler wie Heinz de Specht und Luca Hänni werden auf den Bühnen zu sehen sein.

Weiteres Feuerwerk heute

Erneut wird es heute ein grosses Feuerwerk geben. Dieses hat Toni Bussmann von der Bugano AG konzipiert. Wie ein Menü werde sein Feuerwerk am Himmel erscheinen: Vorspeise, Hauptgang, Dessert. Ähnlich wie beim Essen dürfe nicht jeder Gang die gleichen Zutaten enthalten, nicht überladen und überwürzt sein, aber auch nicht zu spärlich und fade daherkommen. Im Falle der Zutaten heisst das: Wenn es im ersten Feuerwerksbild viel Rot und Blau hat, muss das darauffolgende mit anderen Farben entgegenhalten. Er denke in Bildern, sagt Bussmann, «in Bildern und Farben». Übrigens, der Auftakt soll mitreissen. Richtig knallen soll es, mit Böllern, die rasant in den Nachthimmel schiessen, und Musik, die alle vom Hocker reisst. Wilhelm Tells «Ouvertüre» habe er sich für den Auftakt ausgesucht.

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