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Bundesgericht versenkt Villen-Projekt in Nuolen

Die geplante Wohnüberbauung und der Yachthafen können in Nuolen nicht gebaut werden, das hat das Bundesgericht entschieden. Bei der Kibag spricht man von einer verpassten Chance.

Das Projekt «Nuolen See» kann nach dem Bundesgerichtsurteil nicht realisiert werden
Das Projekt «Nuolen See» kann nach dem Bundesgerichtsurteil nicht realisiert werden
Archiv ZSZ

Vor 15 Jahren wurde das Projekt «Nuolen See» erstmals öffentlich präsentiert. An den Ufern des Obersees hätte auf dem Areal des Kiesverladehafens der Kibag eine Wohnüberbauung der gehobenen Klasse realisiert werden sollen, zudem ein neuer Yachthafen.

Dazu wären Teile des Sees aufgeschüttet worden, gleichzeitig hätte man Flachwasserzonen geschaffen und Teile des Geländes öffentlich zugänglich gemacht. In den Folgejahren bestätigten die Wangner Stimmbürger zweimal den sogenannten Teilzonenplan Nuolen See, Gemeinderat und Regierungsrat bewilligten schliesslich 2011 den Gestaltungsplan. Im selben Jahr trat jedoch das verschärfte Gewässerschutzgesetz in Kraft, am 1. Juni 2011, kurz vor der Bewilligung des Gestaltungsplans, die entsprechende Gewässerschutzverordnung.

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