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Stadtrat will Altersleitbild bis im Juni reifen lassen

An der übernächsten Sitzung des Stadtforums will der Stadtrat sein Altersleitbild präsentieren. Damit ist fast ein Jahr vergangen seit der Präsentation der ersten Ideen. Die Verzögerung sei der Überarbeitung des Papiers geschuldet.

«Wir halten die Mitsprache der Menschen über 65 Jahre für relevant», sagte Rahel Würmli (UGS), ehemalige Stadträtin und Vorsteherin des Ressorts Gesundheit und Alter, im Juni des letzten Jahres.
«Wir halten die Mitsprache der Menschen über 65 Jahre für relevant», sagte Rahel Würmli (UGS), ehemalige Stadträtin und Vorsteherin des Ressorts Gesundheit und Alter, im Juni des letzten Jahres.
Archiv Michael Trost

«Die Menschen im dritten Lebensabschnitt sollen eine Stimme erhalten» – das sagte die inzwischen zurückgetretene Stadträtin Rahel Würmli (UGS) an einer Informationsveranstaltung am 30. Juni des vergangenen Jahres. Inzwischen sind achteinhalb Monate ins Land gezogen, und die über 60-jährigen Menschen warten noch immer darauf, in ­aktuelle Projekte ihrer Stadt ­miteinbezogen zu werden. Unter anderem schwebte Rahel Würmli ein Altersforum vor, in dem sich ältere Menschen aktiv in die ­politischen Prozesse einbringen können.

Altersforum kommt

Ein Gefäss für den Austausch mit der älteren Bevölkerung soll es auf jeden Fall geben, sagt der heute zuständige Stadtrat Thomas Rüegg (FDP). «Wie dieses dann heisst, ist noch offen.» Ebenfalls noch offen ist das äussere Erscheinungsbild des sogenannten Altersleitbildes, das auf dem Grundlagenpapier basiert. In diesem soll festgehalten werden, welche Angebote bereits vorhanden sind und welche Massnahmen der Stadtrat neben dem Altersforum plant, um den Bedürfnissen der Menschen im dritten Lebensabschnitt gerecht zu werden.

Bis das Altersleitbild der Bevölkerung präsentiert werden kann, dauert es aber noch rund drei ­Monate. Geplant sei, das Papier am 15. Juni an der Sitzung des Stadtforums vorzustellen, wiedie Kommunikationsbeauftragte Andrea Frei auf Anfrage sagt. Danach wolle der Stadtrat das Altersleitbild an einer öffentlichen Veranstaltung vorstellen.

Überarbeitung läuft

Das rund 60 Seiten umfassende Grundlagenpapier, welches der aktuelle Stadtrat von seinem Vorgängergremium übernommen hat, sei wie geplant seit Ende des vergangenen Jahres in Bearbeitung, sagt Thomas Rüegg. Insbesondere die Kapitel zur Organisation und zu den Handlungsfeldern hätten noch «verfeinert» werden müssen, erklärt Rüegg. «Die überarbeitete Version wird dem Stadtrat im Laufe des Aprils vorgelegt.» Anschliessend sollen Inputs der neuen Exekutive in das Papier eingearbeitet werden, bevor dieses der Öffentlichkeit vorgestellt wird, um dann Rückmeldungen abzuholen.

Das Grundlagenpapier diene dem Stadtrat als «Basis für Handlungsgrundsätze beziehungsweise das Altersleitbild», sagt Rüegg. Um über den Inhalt zu informieren, sei es zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh.

Ursprünglich hatte Rahel Würmli geplant, das Altersleitbild Mitte September 2016 im Stadtforum zu präsentieren. Anschliessend hätten die konkreten Massnahmen diskutiert und ab Januar 2017 umgesetzt werden sollen. Doch die Planung wurde über den Haufen geworfen: Der damalige Stadtrat zog im vergangenen September das Thema Tunnel kurzfristig dem Altersleitbild vor. Seither wurde die Präsentation des Papiers mehrmals verschoben.

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