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Stadt will Gegenverkehr auf der Güterstrasse

Die Stadt ist mit ihren Ideen für die Zentrumsumfahrung via Güterstrasse einen Schritt weiter. Die Projektkommission hat entschieden, dass die Variante mit Gegenverkehr weiter vertieft werden soll. Diese Lösung bietet städtebauliche Vorteile, ruft aber auch Kritiker auf den Plan.

Die Güterstrasse beim Bahnhof Rapperswil spielt in der Entlastung des Zentrums vom Verkehr eine wichtige Rolle. Die Stadt möchte eine Umfahrungslösung mit Gegenverkehr realisieren.
Die Güterstrasse beim Bahnhof Rapperswil spielt in der Entlastung des Zentrums vom Verkehr eine wichtige Rolle. Die Stadt möchte eine Umfahrungslösung mit Gegenverkehr realisieren.
Kurt Heuberger

Jetzt steht fest, wie die Stadt das Rapperswiler Zentrum vom Verkehr entlasten will. Zwei Varianten standen zur Diskussion, eine hat sich nun durchgesetzt. Gesucht war eine oberirdische Verkehrslösung, eine Zentrumsumfahrung über die Güterstrasse. Zwei Varianten hatte die Stadt kürzlich präsentiert, eine im Einbahnsystem, die andere mit Gegenverkehr. Beide Varianten hat die Projektkommission an ihrer vierten Sitzung am letzten Mittwoch diskutiert. Dies teilte die Stadt gestern mit. Wie Bauchef Thomas Furrer sagt, habe man sich einstimmig dafür entschieden, die Variante mit Gegenverkehr weiterzuverfolgen. Grundlage für den Entscheid war die Vergleichsanalyse, die von Fachleuten und der Stadt erstellt wurde. Sie wog beide Varianten gegeneinander ab. Fazit: Das Zentrum von Rapperswil kann nur dann spürbar vom Verkehr entlastet werden, wenn dieser künftig in beiden Richtungen über die Umfahrung entlang der SBB-Gleise rollt. Die Variante mit Gegenverkehr brächte eine Entlastung des Cityplatzes und würde für Teile der Unteren und Oberen Bahnhofstrasse und der Neuen Jonastrasse neue städtebauliche Perspektiven eröffnen. Der Verkehr im Zentrum würde verflüssigt und der ÖV bevorzugt. Damit die Zentrumsumfahrung über die Güterstrasse funktioniert, muss das Verkehrsaufkommen auf dem Seedamm ungefähr gleich hoch bleiben wie heute. Insgesamt würde mit der Lösung die Belastung vom Cityplatz südwärts zur Einmündung von der Unteren Bahnhofstrasse in die Güterstrasse verschoben. Laut Thomas Furrer wird das System der Zentrumsumfahrung aber weniger anfällig als die aktuelle Verkehrssituation.

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