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Staatsanwaltschaft zieht Urteil gegen Schweinemäster weiter

Ein Schweinemäster aus dem Linthgebiet hat gemäss Kreisgericht See-Gaster weder gewerbsmässig betrogen noch zur Urkundenfälschung angestiftet. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft muss er für dreieinhalb Jahre hinter Gitter.

Laut Anklage hat ein Schweinemäster aus dem Linthgebiet zu viele Scheine auf engem Raum zusammengepfercht - mit aufgeklebten Vignetten des QN-Lebels auf den Begleitpapieren täuschte er eine tiergerechte Haltung vor.
Laut Anklage hat ein Schweinemäster aus dem Linthgebiet zu viele Scheine auf engem Raum zusammengepfercht - mit aufgeklebten Vignetten des QN-Lebels auf den Begleitpapieren täuschte er eine tiergerechte Haltung vor.

Der Fall sorgte im vergangenen Jahr für grosses Aufsehen: Gemäss Staatsanwaltschaft hatte ein Schweinemäster aus dem Linthgebiet im grossen Stil Schweine vernachlässigt beziehungsweise diese gequält. Dabei hatte er aber den Abnehmern seiner Schweinelieferungen laut Anklage über Mo­nate vorgegaukelt, er habe ­die Richtlinien des Labels «QN Schwei­zer Fleisch» des Schweizer Bauernverbandes erfüllt – welches immerhin für das Einhalten der Tierschutzbestimmungen steht.

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