Rapperswil-Jona

Sie fügt Unvereinbares zusammen

Die Künstlerin Maya Bringolf hat für die Ausstellung im Kunst(Zeug)Haus eigens eine grosse Installation geschaffen. Erstmals gibt ein Museum einen umfassenden Überblick.

Die Künstlerin Maya Bringolf hat eine klingende Skulptur geschaffen, die auf die Raumsituation im Kunst(Zeug)Haus abgestimmt ist.
Video: ua

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«Die Orgelpfeifen mit ihren sakralen Schwingungen weisen nach oben, Erdöl und Erdgas kommt von unten und steigt aus dem Untergrund hoch», sagt Künstlerin Maya Bringolf über die zwei gegensätzlichen Elemente, die sie in ihrer grossen Installation «Air Transfer» zusammenbringt: Orgelpfeifen und Rohrleitungen gehen in ihrem Werk eine eigenartige Verbindung ein.

Eigenlich Unvereinbares zu kombinieren, war auch das Ziel der Surrealisten. 2012 trat denn auch die Künstlerin im Rahmen einer Gruppenausstellung mit eigenen Arbeiten in einen Dialog mit Arbeiten von Meret Oppenheim, die mit ihrer Pelztasse die Ikone schlechthin für den Surrealismus schuf.

Als eigentliche Surrealistin sieht sich Bringolf indessen nicht, aber sie lehne sich an die kunsthistorische Strömung an. «Der Anklang an den Surrealismus ist ein Aspekt des Ganzen», sagt Bringolf.

Mit der Verquickung einer Bohrinsel mit einer Kirchenorgel habe eine ganze Serie von Arbeiten mit Piplines und Orgelpfeifen ihren Anfang genommen, sagt die Künstlerin im Videobeitrag. Die raumgreifende Installation «Air Transfer» hat sie eigens für die Ausstellung im Kunst(Zeug)Haus in Rapperswil geschaffen, die Ende November startet. Zum ersten Mal zeigt ein Schweizer Museum das plastische und grafische Werk von Maya Bringolf in einer Einzelausstellung.

Ausstellung: Loaded Circles

29. November 2015 (Vernissage: 11.30 Uhr) bis Mitte Februar 2016

Erstellt: 19.11.2015, 18:09 Uhr

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