Ernetschwil

Schulhausprojekt kommt gut an

Für 3,46 Millionen Franken soll das Schulhaus Ernetschwil erweitert werden. Damit wird den Ansprüchen an einen zeitgemässen Unterricht Rechnung getragen. Das Projekt stiess bei der Bevölkerung auf positives Echo.

Das alte Schulhaus Ernetschwil soll für rund 3,5 Millionen Franken erweitert werden.

Das alte Schulhaus Ernetschwil soll für rund 3,5 Millionen Franken erweitert werden. Bild: zvg

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Nach den Diskussionen in den vergangenen zwei Jahren um die Schliessung des Schulhauses Gebertingen hat sich die Stimmung etwas beruhigt. Die Gemeinde Gommiswald hat ihr Erweiterungsprojekt der Schule Er­netsch­wil vorangetrieben.

Am Mittwoch präsentierte sie den rund 20 interessierten Bürgern das neue Projekt. Dieses ist notwendig, um weiterhin eine gute und vielfältige Schule mit einer zeitgemässen Infrastruktur anbieten zu können. Dafür muss das alte Gemeindehaus, welches momentan durch Asylbewerber bewohnt wird, abgebrochen werden.

Alt und Neu verbinden

Das heutige Schulhaus wurde in den Jahren 1943 und 1944 erbaut. Dank einer Sanierung 1998 ­befindet es sich in einem guten Zustand. Das Architekturbüro Schälli­baum aus Wattwil plante nun einen Anbau, welcher mit dem bestehenden Schulhaus verbun­den werden soll. «Der Neubau erstreckt sich entlang der Gommiswalderstrasse und fügt sich harmonisch in die Umgebung ein», erklärte Architekt Martin Birrer an der Informationsveranstaltung. Die Zufahrt auf den Pausenplatz, welcher ausserhalb der Schulzeit weiterhin als Parkplatz benützt werden kann, soll künftig über eine Rampe­ auf der Ostseite des ­neuen Traktes erfolgen.

Die verschiedenen Gebäudeniveaus stellten die Planer vor grosse Herausforderungen. Ein Lift sorgt zukünftig für den behinderten­gerechten Zugang in alle­ Klassenzimmer. Im Erd­geschoss soll der Kindergarten die nötigen Räume erhalten, während die Klassenzimmer sich mit angegliederten Gruppenräumen in den oberen Stockwerken befinden. Auch die Bibliothek und das Lehrerzimmer erhalten genügend Platz im Neubau.

Ein Anbau verbindet den neuen und den alten Teil. Der heutige Teil mit den Balkonen muss dem Zwischenbau weichen. Bild: Schaellibaum AG Wattwil.

Keine Fragen zum Projekt

Gemeindepräsident Peter ­Hüppi (SP) würdigte das neue Projekt, welches sich harmonisch zum beste­henden Schulhaus anfüge. «Es ist dem Gemeinderat ein Anlie­gen, den Schulstandort Ernetsch­wil langfristig zu erhalten», fügte er an. Mit den Anpassungen erhalte die Schule eine moderne und zeitgemässe Infrastruktur. Nach rund 30 Minuten war die Informationsveran­stal­tung bereits zu Ende. Fragen aus der Bevölkerung kamen keine. Im Gespräch bei der anschliessenden Begutachtung der Pläne und des Modells waren sich alle einig, dass dieses Projekt gut durchdacht sei und damit die Unterstützung verdiene.

Die Kosten für den Neubau belau­fen sich auf 3,462 Millionen Franken, die über 30 Jahre abgeschrieben werden sollen. Über den Kredit für die Erwei­terung des Schulhauses entscheiden die Stimmbürger am 24. September an der Urne. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 14.09.2017, 16:35 Uhr

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