Hurden

Schon wieder Löcher auf dem Holzsteg

Auf dem Holzsteg sind erneut Schäden entstanden. Laut der Stadt seien diese jedoch nicht bedenklich, darum werde sie sich erst im Sommer darum kümmern.

Schaden oder Schönheitsfehler? Auf dem Holzsteg sind erneut beschädigte Lamellen zu sehen.

Schaden oder Schönheitsfehler? Auf dem Holzsteg sind erneut beschädigte Lamellen zu sehen. Bild: Hannah Scharnagl

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Sie sehen aus, wie wenn eine Ente Heisshunger auf Holzlamellen bekommen hätte: Auf dem Holzsteg von Rapperswil nach Hurden sind schon wieder einige Löcher zu finden. Das, nachdem im letzten September einige Lamellen aufgrund eines Pilzbefalls ersetzt werden mussten.

Stadtingenieur Josef Lacher ist nicht beunruhigt. Es könne durchaus sein, dass wieder Massnahmen notwendig sein werden. «Bei dem «Schaden» handelt sich um eine normale Schädigung der Lamelle», sagt Lacher. Dieser könne wie bisher behoben werden. Dabei wird die Schadstelle zirka 3 cm tief herausgefräst und eine neue Lamelle eingeleimt und verschraubt.«Eine genaue Begehung des Holzsteges findet jeweils im Frühling statt und allfällige Schäden werden dann aufgenommen.», erklärt Lacher. Die Reparatur der defekten Lamellen erfolgte dann jeweils zwischen Juni und Oktober.

Zu kalt für Pfahluntersuchung

Auch die Holzpfähle waren im letzen Herbst von dem schädlichen Pilz befallen: Der Eichenwirrling lässt das Holz morsch und schwammig werden. Um den Schaden zu erfassen, führte die Stadt seit Mitte Oktober letzten Jahres Bohruntersuchungen an den Stützpfählen durch. Mit diesen Untersuchungen sei man allerdings im letzten Herbst nicht fertig geworden, erklärt Lacher. Aufgrund der niedrigen Wassertemperatur mussten die Arbeiter den Winter über pausieren. «Das Ziel ist aber, bis Ostern fertig zu werden.» (has)

Erstellt: 01.03.2018, 17:03 Uhr

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