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Schätze von Flüchtlingen werden am Stadtfest gezeigt

Die WOZ-Fotografin Ursula Häne bat Flüchtlinge, ihr die Gegenstände zu zeigen, welche sie aus ihrer Heimat mitgenommen haben. Ihre Bilder sind Teil der Ausstellung «Über-Brücken» in der Alten Fabrik in Rapperswil.

Ursula Häne stellt in Rapperswil Fotografien von Flüchtlingen aus – ohne ihr Gesicht zu zeigen. Die Fotos sind in der Ausstellung «Über-Brücken – Begegnung der Kulturen» zu sehen.
Ursula Häne stellt in Rapperswil Fotografien von Flüchtlingen aus – ohne ihr Gesicht zu zeigen. Die Fotos sind in der Ausstellung «Über-Brücken – Begegnung der Kulturen» zu sehen.
zvg / Ursula Häne

Gesichter sieht man auf den Bildern keine. Meist sind es nur Hände, die ein Schmuckstück halten. Oder ein Stoffsäcklein, ein Kleid. Die Fotografin Ursula Häne hat Flüchtlinge gefragt, ob sie ihr einen wichtigen Gegenstand zeigen. Etwas, das sie auf ihrer Flucht mitgenommen ­haben.

Ursula Häne arbeitet bei der «Wochenzeitung» (WOZ) und muss immer wieder Artikel über Flüchtlinge, Sans-Papiers und Migration bebildern. Eine meist unbefriedigende Aufgabe: «Oft müssen wir Symbolbilder nehmen», sagt Ursula Häne: «Wir können selten die Menschen ­zeigen, weil viele Flüchtlinge ohne­ Papiere zu viel dabei ris­kieren würden.» Warum also nicht Gegen­stände zeigen, die Geschichte dahinter erzählen? Dabei handelt es sich auch um Symbolbilder, aber persönliche.

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