Zum Hauptinhalt springen

Rollstuhlcrashs sind seine Spezialität

Die Schweizer Rollstuhlrugbymannschaft bereitet sich derzeit auf die Heim-EM vor. Unter ihnen ist der Rapperswiler Andi Brändli, der seit 17 Jahren das Natitrikot trägt.

Andi Brändli in seinem Element: Seit 17 Jahren trägt der Rapperswiler das Nati-Trikot.
Andi Brändli in seinem Element: Seit 17 Jahren trägt der Rapperswiler das Nati-Trikot.
Manuela Matt
Tape und Gummihandschuhe sollen vor Verletzungen schützen.
Tape und Gummihandschuhe sollen vor Verletzungen schützen.
Manuela Matt
Dass er während seiner Reha in Nottwil mit demRugbysport in Kontakt gekommen sei, bezeichnet Andi Brändli als Glücksfall: «Ich bin durch den Sport wieder selbstständiggeworden.»
Dass er während seiner Reha in Nottwil mit demRugbysport in Kontakt gekommen sei, bezeichnet Andi Brändli als Glücksfall: «Ich bin durch den Sport wieder selbstständiggeworden.»
Manuela Matt
1 / 11

Wenn es knallt, dann war er erfolgreich. Dann konnte Andi Brändli in seinem Sportstuhl einen Gegner stoppen. Zusammen mit seinen Nationalmannschaftskollegen bereitet er sich derzeit in Nottwil auf die B-Europameisterschaft im Rollstuhl­rugby vor. Keiner der aktuellen Natispieler ist länger mit dabei als der 38-jährige Rapperswiler. Seit bald 17 Jahren trägt er das Natileibchen mit der Nummer 3.Während seiner einjährigen Reha in Nottwil sei er 1999 erstmals mit dem Mannschaftssport in Kontakt gekommen, erzählt er. Seither hat er mit der Nati schon beinahe die ganze Welt bereist. «2006 waren wir an den Weltmeisterschaften in Neuseeland.» Vor wenigen Wochen hätten sie zudem Gelegenheit gehabt, am Canada Cup in Vancouver teilzunehmen. «An diesem Turnier konnten wir uns mit den sechs besten Teams der Welt messen, was für uns eine super Erfahrung war», sagt Brändli. Die Schweiz belegt auf der aktuellen Weltrangliste Platz 14.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.