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Riesige Indoor-Hanfanlage in Rapperswil-Jona ausgehoben

Rund 1000 Hanfpflanzen konfisziert: Die Kantonspolizei hat in einem Industriegebäude in Rapperswil-Jona eine riesige Hanfanlage ausgehoben. Ein 23-jähriger Schweizer produzierte dort CBD- und Drogenhanf und war auch im Handel tätig.

In der Indooranlage des 23-Jährigen aus Rapperswil-Jona wuchsen rund 100 Hanfpflanzen.
In der Indooranlage des 23-Jährigen aus Rapperswil-Jona wuchsen rund 100 Hanfpflanzen.
zvg/ Kapo SG

Eine riesige Indoor-Anlagen mit rund tausend Hanfpflanzen hat die Kantonspolizei St. Gallen in Rapperswil-Jona ausgehoben. Die Polizeiaktion fand schon vor einer Woche statt.

Der 23-jährige Beschuldigte produzierte in einem Industriegebäude an der Holzwiesstrasse in Jona CBD- und Drogenhanf. Wie die Kantonspolizei bestätigt, wurde sie durch Hinweise aus der Bevölkerung auf den Handel mit CBD und eine mögliche CBD-Hanfanlage im besagten Industrieareal aufmerksam. Der Beschuldigte mietete dort mehrere Räumlichkeiten. Da jedoch die nötigen Anmeldungen für die Produktion wie auch den Verkauf von CBD-Hanf nicht vorlagen und die CBD-Anlage nicht beim Amt für Landwirtschaft gemeldet war, verfügte die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen letzte Woche eine Hausdurchsuchung. Dabei fand sich nicht nur eine CBD-Hanfanlage, sondern auch eine für Drogenhanf.

Die CBD-Produktion erfolgte auf einer Fläche von ungefähr 115 Quadratmetern und umfasste rund 1‘000 Pflanzen. Die Anlage für Drogenhanf erstreckte sich über eine Fläche von rund 70 Quadratmetern mit einem Bestand von rund 350 Pflanzen. Am Wohnort des Beschuldigten fand sich rund 1.4 Kilogramm Marihuana. Beim grössten Teil davon dürfte es sich um CBD-Hanf handeln. Dieses wurde laut Mitteilung der Polizei zur Auswertung sichergestellt.

1.4 Kilogramm Drogenhanf: Das von der Kantonspolizei konfiszierte Marihuana. Bild: zvg/Kapo SG.
1.4 Kilogramm Drogenhanf: Das von der Kantonspolizei konfiszierte Marihuana. Bild: zvg/Kapo SG.

Vier Tonnen vernichtet

Wie die Kantonspolzei mutmasst, dürfte der Beschuldigte von seinem Wohnort aus mit CBD-Hanf gehandelt haben. Mit dem Einverständnis des Beschuldigten wurden die Produktionsanlagen und die Pflanzen, welche zusammen ein Gesamtgewicht von mehr als 4 vier Tonnen auf die Waage brachten, vernichtet.

Der Beschuldigte war noch in anderen Geschäftsbereichen tätig, hielt sich aber auch dort nicht an die Vorschriften. So ergaben Nachforschungen in die Geschäftswelt des 23-Jährigen, dass er in einem Coiffeur-Geschäft im Linthgebiet einen Asylbewerber ohne Arbeitsbewilligung beschäftigte. Damit aber nicht genug: Wie sich im Laufe der Ermittlungen herausstellte, betrieb der umtriebige Mann zusätzlich zu den Hanfanlagen und dem Coiffeur-Geschäft im Linthgebiet auch noch eine Bar – jedoch ohne dafür über das nötige Wirtepatent zu verfügen.

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