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Pflegezentrum ist neu ein Begegnungsort

Die Hauptarbeiten am Pflegezentrum Bühl sind vollbracht. Am Samstag eröffnete die Stiftung Rajovita offiziell das komplett umgebaute Erdgeschoss mit dem neuen Restaurant Vita.

Marktfähigkeit erhalten: Stadtpräsident Martin Stöckling will mit dem Umbau die Zukunft des Pflegezentrums sichern.
Marktfähigkeit erhalten: Stadtpräsident Martin Stöckling will mit dem Umbau die Zukunft des Pflegezentrums sichern.
Sabine Rock

Das helle und modern gestaltete Restaurant Vita im Pfle­ge­zen­trum Bühl ersetzt die bisherige Cafeteria und ist als Begegnungsstätte für das ganze Quartier gedacht. Die Eröffnung des Restaurants und den Abschluss der Hauptarbeiten am Pflegezentrum feierte die Stiftung Rajovita mit Bewohnern und geladenen Gästen.In seiner Grussadresse gab Stadtpräsident Martin Stöckling (FDP) seiner Freude über das neu gestaltete Erdgeschoss und den erfolgreichen Abschluss der Hauptarbeiten Ausdruck. Innert weniger Monate sei hier Bemerkenswertes geleistet worden. «Mit diesem wichtigen Schritt können wir die Zukunft des Pflegezentrums Bühl sichern und seine Marktfähigkeit erhalten», sagte Stöckling. Darauf liess er die Baugeschichte Revue passieren.

Vierjährige Bauphase

Im April 2013 wurden in einer ersten Etappe Bauarbeiten im dritten Obergeschoss und für den Wintergarten an die Hand genommen. Dafür wurde ein Kredit von 550 000 Franken gesprochen. Im Mai 2014 machte der Stadtrat eine Auslegeordnung und gab eine Machbarkeitsstudie in Auftrag. Am 3. Dezember 2015 schliesslich habe die Bürgerversammlung sich klar zum Pflegezentrum Bühl bekannt und praktisch ohne Gegenstimme den Kredit von 4,6 Millionen Franken bewilligt, bis schliesslich, am 24. ­April dieses Jahres die Umbauarbeiten in Angriff genommen werden konnten. Stöckling schloss mit dem Wunsch, dass das neue Restaurant und die anderen baulichen Neuerungen viel Freude bereiten mögen.

Grosse Flexibilität wird gelobt

Christoph Künzli, der Rajovita-Geschäftsführer, lobte die grosse Flexibilität aller Mitarbeitenden während der intensiven Umbauzeit. Im Vorfeld habe man verschiedene Optionen geprüft. Dar­unter war die Möglichkeit, in ein Provisorium umzuziehen, vor­übergehend in ein leer stehendes Heim zu ziehen oder während der Bauarbeiten im Pflegezentrum Bühl zu bleiben. Diese verschiedenen Varianten seien sorgfältig gegeneinander abgewogen worden, sagte Künzli.

Das Verbleiben im Pflegezentrum habe sich als die einzige realistische Möglichkeit erwiesen – im Wissen, dass am Beton massiv «gerüttelt» werden musste. Das habe von den Bewohnern Geduld und Verständnis abverlangt. Das Resultat sei aber erfreulich, meinte der Rajovita-Geschäftsführer. Der Erdgeschossbereich ist nun einladend und freundlich. Neben dem Restaurant ist anstelle der bisherigen Cafeteria ein Mehrzweckraum entstanden, der für interne und externe Veranstaltungen eingerichtet ist. Im Anschluss an seine Rede überreichte Künzli Gabriela Zanettin stellvertretend für das gesamte Pflegezentrum einen Blumenstrauss. Dieser sollte ­seinen Dank für das Engagement aller Mitarbeiter während der Bauphase ausdrücken.

Wände herausgerissen

Gabriela Zanettin, Leiterin des Pflegezentrums Bühl, schilderte anschliessend an die Rede von Stadtpräsident Martin Stöckling die Herausforderungen des Umbaus aus Sicht des Personals. Es sei nicht ganz einfach gewesen, das gesamte Erdgeschoss samt Mobiliar innert kurzer Zeit leer zu räumen.

Ende April sei es dann los­gegangen mit Bohren, Abbrechen und Herausreissen. Bald schon seien erste Wände eingezogen worden, die den neuen Grundriss plastisch in Erscheinung treten liessen. «Habt ihr hier angebaut?», habe sie von vielen Seiten gehört, erzählte Gabriela Zanettin. Tatsächlich ist der Grundriss im Erdgeschoss des Pflegezentrums gleichgeblieben, er wurde aber komplett neu organisiert, sodass alles viel grosszügiger wirkt.

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