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OC Oerlikon dank positiver Wirtschaftsdynamik im Aufwind

Der Industriekonzern OC Oerlikon ist gut ins Geschäftsjahr gestartet. Alle Kennzahlen zeigen nach oben. Deutlich erhöht habe sich vor allem der Bestellungseingang und der Betriebsgewinn.

Gute Aussichten für den Industriekonzern mit Hauptsitz in Pfäffikon SZ: Alle Kennzahlen zeigen im ersten Quartal des neuen Jahres deutlich nach oben.
Gute Aussichten für den Industriekonzern mit Hauptsitz in Pfäffikon SZ: Alle Kennzahlen zeigen im ersten Quartal des neuen Jahres deutlich nach oben.
Keystone

OC Oerlikon steigerte den Betriebsgewinn (EBIT) um 22 Prozent auf 39 Millionen Franken und den Bestellungseingang um 21 Prozent auf 712 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Diese Ergebnisverbesserungen sind dabei vor allem auf das grösste Segment des Konzerns - die Oberflächensparte (Surface Solutions) - zurückzuführen.

In diesem Segment stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 332 Millionen Franken, der Bestellungseingang um 15 Prozent auf 352 Millionen Franken und der Betriebsgewinn um 21 Prozent auf 40 Millionen Franken an. OC Oerlikon erklärt in der Mitteilung diesen Aufschwung mit der marktführenden Stellung der Sparte und der gesteigerten Nachfrage aus der Auto-, Werkzeug-, Luftfahrt- und Energieindustrie.

Ebenfalls einen Aufwärtstrend meldet der Konzern in der Getriebesparte (Drive Systems). Trotz der anhaltenden Unsicherheit in den wichtigsten Endmärkten - Landwirtschaft, Bau, Transport, Energie und Bergbau - habe das Segment den Bestellungseingang ( 15 Prozent auf 182 Millionen Franken), den Umsatz ( 7 Prozent auf 107 Millionen Franken) und das Betriebsergebnis EBIT (von -2 Millionen auf 3 Millionen Franken) steigern können.

Diese positive Entwicklung ist laut OC Oerlikon auf die Neuausrichtung des Segments und eine stärkere Marktpräsenz in Schlüsselmärkten zurückzuführen. Dank dieser habe die Sparte im US-Transportsektor, in der asiatischen Autoindustrie, in der indischen Baumaschinenindustrie und in der brasilianischen Landwirtschaftsmaschinenindustrie neue Kunden und Aufträge gewinnen können. Zudem habe auch auch die Nachfrage nach Dienstleistungen im Energie- und Bergbausektor zugenommen.

Lieferverschiebungen drücken auf Umsatz

Gebremst sah sich OC Oerlikon im ersten Quartal jedoch im Segment der Kunstfaser-Maschinen (Manmade Fibers). Diese Sparte hat in den ersten drei Monaten beim Betriebsgewinn einen Verlust von 5 Millionen Franken geschrieben, was der Konzern mit Lieferverschiebungen begründet.

So hätten Kunden die Auslieferung der bestellten Maschinen verschoben, heisst es in der Mitteilung. Die Folge davon ist, dass damit auch die Verbuchung und zum Teil die Zahlung der Maschinen später als ursprünglich geplant erfolgen, nicht jedoch die Aufwände. Tatsächlich meldet der Konzern in diesem Segment einen markanten Umsatzrückgang um fast einen Viertel auf 106 Millionen Franken bei einem Bestellungsbestand, der sich um über die Hälfte auf 338 Millionen Franken erhöht hat. Diese Verschiebung vom Umsatz hin zum Bestellungsbestand führten dazu, dass sich auch der Gesamtumsatz des Konzerns nur um mässige 2,7 Prozent auf 546 Millionen Franken wuchs. Der Bestellungsbestand dagegen nahm um 30 Prozent auf 546 Millionen Franken zu. Das wird absehbar dazu führen, dass in den kommenden Monaten der Umsatz ansteigen wird.

Optimistischer Ausblick

OC Oerlikon zeigt sich aber auch sonst optimistisch für das laufende Jahr. So geht das Unternehmen davon aus, dass die Erholung der Weltwirtschaft weiter anhalten wird. Für das Gesamtjahr erhöht der Konzern darum seinen Ausblick. So dürften gemäss der Mitteilung der Bestellungseingang und der Umsatz je rund 2,6 Milliarden Franken betragen. Zuvor lautete die Prognose auf 2,5 Milliarden Franken.

Der verbesserte Ausblick erfreute auch die Anleger. Die Aktie des Konzerns legte bis um 10.30 Uhr um 2,9 Prozent zu in einem Gesamtmarkt, der sich bis zu diesem Zeitpunkt um 0,4 Prozent verbesserte.

(SDA)

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