Pfäffikon SZ

Bei OC Oerlikon geht es endlich wieder aufwärts

Der Industriekonzern OC Oerlikon hat seine Leistung im ersten Halbjahr stark verbessert. Wichtigster Grund ist die Erholung in den Schlüsselmärkten. Auch der Ausblick auf die zweite Jahreshälfte fällt positiv aus.

Mit OC Oerlikon geht es endlich aufwärts: Der Industriekonzern mit Sitz am Obersee hat sich im ersten Halbjahr stark verbessert.

Mit OC Oerlikon geht es endlich aufwärts: Der Industriekonzern mit Sitz am Obersee hat sich im ersten Halbjahr stark verbessert.

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Die Erholung in den wichtigsten Absatzmärkten beflügelt OC Oerlikon. Die in den Bereichen Oberflächentechnik, Grossanlagen für Chemiefasern und Antriebssysteme tätige Technologiegruppe aus Pfäffikon hat die Aufträge und Verkäufe im ersten Halbjahr 2017 in allen Segmenten gesteigert. Zu den Endmärkten zählen die Luftfahrt, Automobil- und Werkzeugindustrie, Filamentanlagen, die allgemeine Industrie sowie die Sektoren Landwirtschaft, Bau und Transport.

Kostenstruktur verbessert

Die operative Profitabilität von OC Oerlikon ging laut Mitteilung vom Dienstag in den ersten sechs Monaten leicht zurück, der Reingewinn legte jedoch auf 48 Mio. Franken zu, das sind 11,6 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Umsatz wuchs um rund 19 Prozent auf 689 Millionen. Der Bestellungseingang kletterte um 22 Prozent auf 724 Mio. Franken. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda erreichte 178 Millionen. Das ist ein Plus von 13,4 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode.

OC Oerlikon habe die Herausforderungen der Märkte meistern können, indem sich das Unternehmen verstärkt auf den Vertrieb konzentriert und gleichzeitig die Kostenstruktur verbessert habe, liess sich Konzernchef Roland Fischer zitieren. Der stärkere Fokus auf das Geschäft mit Oberflächenlösungen — der grössten Sparte von OC Oerlikon — trage Früchte.

Zuversicht in der Chefetage

Die starke Performance im zweiten Quartal — nach dem bereits positiven Trend der ersten drei Monate — zeige, dass der Konzern mit seiner Strategie gut unterwegs sei. Fischer zeigt sich zuversichtlich, dass OC Oerlikon sein Geschäftsmodell und die Kompetenzen in den Bereichen Oberflächenlösungen, moderne Werkstoffe und Werkstoffverarbeitung auch künftig weiterentwickeln könne. (ths)

Erstellt: 08.08.2017, 13:28 Uhr

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