Zum Hauptinhalt springen

Neue Pläne für Weesner Café am See

Eine Petition soll das Projekt Café am See stoppen. Nun haben sich Vertreter von Gemeinderat, Siegerteam und Petitionären getroffen. Der Architekt ist bereit, das spitze Giebeldach anzupassen.

Das Bauprojekt Café am See fällt durch seine spitze Silhouette auf. Der Architekt zeigt sich gesprächsbereit, die Dachkonstruktion anzupassen.
Das Bauprojekt Café am See fällt durch seine spitze Silhouette auf. Der Architekt zeigt sich gesprächsbereit, die Dachkonstruktion anzupassen.
Visualisierung/zvg

Es soll zum neuen Wahrzeichen von Weesen werden. Das Bauprojekt Café am See fällt durch sein über 20 Meter hohes Giebeldach und viele raumhohe Fester im Obergeschoss auf. In der Bevölkerung stösst das Grossprojekt aber auf Widerstand. Die IG Kein Koloss sammelte knapp 1700 Unterschriften mit dem Ziel, das Bauvorhaben zu stoppen.

Laut Mitteilung der Gemeinde hat eine Delegation des Gemeinderates kürzlich Vertreter des Siegerteams und der IG zum ­runden Tisch eingeladen. Dabei informierte Architekt Dietrich Schwarz, dass für das Projekt ein neuer Investor gefunden werden konnte. Die Pensionskasse der Technischen Verbände (PTV) sei grundsätzlich bereit, als Investor aufzutreten, der definitive Entscheid werde in Kürze erwartet. Zudem habe ein Gespräch mit der Denkmalpflege stattgefunden.

Neue Lösungen präsentierte Schwarz auch in Bezug auf die Höhe und die Ausgestaltung des Dachaufbaus. Laut Gemeindepräsident Marcel Benz zeige sich Schwarz gesprächsbereit, diese Pläne weiter auszuarbeiten.

Die IG Kein Koloss blieb laut Mitteilung vorerst bei ihrer ablehnenden Haltung. Das Projekt sei überdimensioniert und passe nicht ins Ortsbild. Bezüglich der überarbeiteten Projektvariante stellten sich die beiden Vertreter auf den Standpunkt, dass sie dafür kein Verhandlungsmandat hätten.

Wie Marcel Benz gegenüber der «Zürichsee-Zeitung» sagte, gehe es für den Weesner Gemeinderat nun zunächst darum, die weiteren Anliegen der IG zu beantworten. Diese wollen einen Stopp der Verhandlungen, eine Änderung der Gemeindeordnung hinsichtlich des Ortsbildschutzes sowie die Festlegung einer maximalen Firsthöhe auch inder sogenannten Kernzone K3. Die Bevölkerung soll spätestens an der nächsten ordentlichen Bürgerversammlung weiter über das Projekt und die Petition informiert werden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch