Rapperswil-Jona

Weiden-Ausbau ist auf Kurs

Im nächsten Sommer soll der Erweiterungsbau der Oberstufenanlage Weiden bezugsbereit sein. Die Bauarbeiten schreiten planmässig voran. Schnee oder Regenwetter könnten den Zeitplan aber noch durcheinanderbringen.

Der Schulstandort Weiden wird durch einen Erweiterungsbau zum Oberstufenzentrum. Noch vor Weihnachten soll der Holzelementbau für die zwei Klassenraumgeschosse fertig sein.

Der Schulstandort Weiden wird durch einen Erweiterungsbau zum Oberstufenzentrum. Noch vor Weihnachten soll der Holzelementbau für die zwei Klassenraumgeschosse fertig sein. Bild: zvg

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Rapperswil-Jona wächst. Mit den Einwohnerzahlen steigen auch jene der Schüler. Geplante Neubauprojekte im Süden der Stadt und die Geburtenstatistik lassen erwarten, dass die Schülerzahlen bis zum Schuljahr 2018/19 um zehn bis zwölf zusätzliche Klassen zunehmen werden.

Die Stadt rüstet sich für den abseh­baren Schülerzuwachs mit dem Ausbau der Oberstufen­anlage Weiden. Der Neubau, der auf dem Projekt Inigo des Zürcher Architekturbüros Karamuk Kuo beruht, beinhaltet eine Doppelturnhalle im Unter- und Erdgeschoss und dar­über einen zweigeschossigen Holzelementbau. In diesem werden 24 Klassenzimmer untergebracht, eine interne Halle im Obergeschoss kann als flexible Lernlandschaft genutzt werden.

Den Baukredit von 27,5 Millionen Franken für die Erweiterung hiessen die Stimmberechtigten im März 2015 gut. Einsprachen gegen das Projekt gab es keine. Im März 2016 erfolgte der Spatenstich. Das neue Schulhaus soll im kommenden Sommer, auf das Schuljahr 2017/18 hin, bezugs­bereit sein.

Die nächsten Wochen zählen

Damit dieses Ziel erreicht werden kann, muss der Holzelementbau für die Klassenzimmer­geschosse noch vor Wintereinbruch fertiggestellt werden können. Der städtische Bauchef Tho­mas Fur­rer (parteilos) ist zuver­sicht­lich, dass dieser «Mei­len­stein» erreicht werden kann. Schon Anfang November ­wurde mit dem Bau begonnen. Nun ­stehe die Aufrichte des Holz­ele­ment­baus kurz bevor, heisst es in einer Mitteilung der Stadt. «Weil diese Bauetappe witterungs­ab­hän­gig ist, brauchen wir noch bis vor Weihnachten relativ trockenes Wetter», präzisiert Furrer. Schnee oder Niederschlag wäre hingegen schlecht für den Fortschritt des Zukunftsprojektes.

Spielt das Wetter tatsächlich mit, sollen ab Januar 2017 die Fens­ter eingebaut und die Bal­kone installiert werden. Spätestens Ende Februar könnte so eine geschlossene Gebäudehülle bereitstehen. Der Innenausbau erfolgt dann im kommenden Frühjahr. Bis zum Sommer 2017 müssen die Arbeiten abgeschlossen sein, damit das Schulhaus auf das Schuljahr 2017/18 hin bezugsbereit ist.

Parallel zu den Bauarbeiten laufen auch auf schulischer ­Ebene die Vorbereitungen. Die Vorfreude auf den Bezug des Neubaus sei innerhalb der Schulverwaltung und Lehrerschaft ­gross, sagt Schulpräsident Thomas ­Rüegg (FDP). Damit der Wechsel reibungslos über die Bühne gehen kann, finden regelmässige Arbeitssitzungen statt. «Es gibt eine Reihe von organisatorischen Themen, die jetzt aufgegleist werden müssen», sagt Rüegg. Diese reichen von der Zusammenführung zweier bisheriger Lehrerteams über die Ausarbeitung der zukünftigen Schulhausordnung bis zur Planung der eigentlichen «Züglete» des gesamten Schulmaterials.

Wenn der Neubau im Sommer 2017 steht, werden sechs Oberstufenschulklassen des Schulhauses Bollwies in das Oberstufenzentrum Weiden umziehen. Dieses wird dannzumal mit zwölf Klassen das grösste Oberstufenschulhaus der Stadt sein. Mittelfristig ist laut Rüegg sogar eine Vergrösserung bis zu 15 Klassen geplant. Ein Team von 20 bis 25 Lehrpersonen wird künftig in der Schulanlage Weiden unterrichten.

Späterer Umzug wäre möglich

Und falls das Wetter der Terminplanung doch noch einen Strich durch die Rechnung macht? «Dann findet der Umzug nicht wie geplant bereits im Sommer, sondern erst nach den Herbst­ferien im Oktober 2017 statt», sagt Thomas Rüegg. Eine Verschiebung um ein ganzes Jahr auf das folgende Schuljahr sei nicht vorgesehen.

Die Erweiterung der Schul­an­lage Weiden gehört mit geplanten Kosten von 27 Millionen Fran­ken zu den teuersten Projekten, die die Stadt in den letzten Jahren in Angriff genommen hat. Diesen Gesamtkreditrahmen einzuhalten, gehöre zu den grossen Heraus­forderungen des Projektes, sagt Bauchef Furrer.

Erstellt: 01.12.2016, 08:48 Uhr

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