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Mozart heisst jetzt Jimmy Gmür

Eine «Zauberflöte» ganz ohne Arien und gesungene Liebesduette, dafür mit der Musik von Jimmy Gmür: Die neue Produktion der Commedia Adebar hat am 4. November Premiere.

Die drei Damen streiten um den schlafenden Tamino, begleitet von den Musikern (von links) Roman Bruderer, Chrigel Bosshard, Jimmy Gmür, David Jud und Sam Spörri.
Die drei Damen streiten um den schlafenden Tamino, begleitet von den Musikern (von links) Roman Bruderer, Chrigel Bosshard, Jimmy Gmür, David Jud und Sam Spörri.
Manuela Matt

Gelbe Vögel flattern vom Himmel. Natürlich, wir sind ja schliesslich in der «Zauberflöte», und bald wird der Vogelfänger Papageno mit einem hölzernen Käfig auf dem Rücken durch den Raum wirbeln. Und doch ist alles Täuschung. Die gelben Vögel entpuppen sich als Textheftchen, der Himmel ist ein Lagerhallendach. Wir sind im Theater, in der Welt von Regisseurin Barbara Schlumpf. «Theatralische Liebesträume verzaubern Dich», verspricht der Programmzettel, und verzaubern soll auch die Musik von Jimmy Gmür. Er sitzt mit seinen Mitmusikern Chrigel Bosshard, Roman Bruderer, David Jud und Sam Spörri vor den Schachteltürmen, die Berge darstellen und unter der mächtigen Schlange, die eigentlich ein Lüftungsrohr ist. Klarinette und Saxophon, Posaune und Akkordeon, Klavier und Trommeln statt Geigen und Celli also. Wobei: Eine Geige gibt’s auch in Gmürs Musik, nur fehlt ihr Spieler Michael Bösch bei unserem Probenbesuch noch.

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