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Migrationsamt hat Mühe, die Flüchtlinge zu platzieren

Noch bis Ende Woche dient die Zivilschutzanlage St. Gallenkappel dem Kanton als temporäres Asylzentrum. Bis dann müssen die 100 Asylbewerber ausgezogen sein. Das Migrationsamt sucht zurzeit noch nach Lösungen. Denn nicht für alle gibt es einen Platz in einer St. Galler Gemeinde.

Die Unterbringung in einer Zivilschutzanlage ist nur eine temporäre Lösung. Von dort werden die Asylsuchenden auf die Gemeinden verteilt.
Die Unterbringung in einer Zivilschutzanlage ist nur eine temporäre Lösung. Von dort werden die Asylsuchenden auf die Gemeinden verteilt.
Manuela Matt

Es wird erneut eine Lösung in letzter Minute. Schon Anfang Januar, als die Asylunterkunft Haus Pelikan in Weesen ihre Türen schloss, musste das St. Galler Migrationsamt innert weniger Tage ein neues Obdach für einen Teil der Bewohner suchen. Etwas Ähnliches zeichnet sich nun auch für die Flüchtlinge in der Zivilschutzanlage St. Gallenkappel ab. Diese diente dem Kanton seit Mitte Oktober als vorübergehendes Asylzentrum. 89 Männer und 11 Frauen waren in den letzten Monaten hier untergebracht. Ende Januar ist definitiv Schluss. Eine Verlängerung kommt nicht infrage.

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