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Löschen statt brandmarken

Die als persönlichkeitsverletzend eingestuften Artikel in den «Obersee-Nachrichten» sollen als solche deklariert werden, das verlangt das Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland. Dass die Zeitung die Texte stattdessen gelöscht hat, hält Medienexperte Dominique Strebel für sinnvoll.

Im Unterschied zu Somedia haben die beiden beklagten und inzwischen entlassenen Journalisten Bruno Hug (Bild) und Mario Aldrovandi das erstinstanzliche Urteil des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland nicht akzeptiert.
Im Unterschied zu Somedia haben die beiden beklagten und inzwischen entlassenen Journalisten Bruno Hug (Bild) und Mario Aldrovandi das erstinstanzliche Urteil des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland nicht akzeptiert.
Archiv / Patrick Gutenberg

Das Verdikt ist klar und wird mit der am Montag veröffentlichten Urteilsbegründung noch klarer: Das Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland hat erneut festgehalten, dass die Berichterstattung der beklagten Obersee Nachrichten AG, Bruno Hug und Mario Aldrovandi (...) eine persönlichkeitsverletzende Kampagne gegen Walter Grob und die Stadt Rapperswil-Jona darstellt.»

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