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Licht am Ende der Tunneldebatte

Der Tunnel Mitte soll es richten: Nicht nur um den Bahnhof Rapperswil soll er bis zu 95 Prozent Verkehrsreduktion bringen, sondern auch in Jona. Ob das Megaprojekt alle politischen Hürden nimmt, ist indes eben so unsicher wie die finanzielle Beteiligung durch den Bund.

Weiter Weg zur Entlastung: Frühestens ab 2029 könnte ein Tunnel Mitte dem Seedamm und der Stadt Rapperswil-Jona verkehrstechnische Erleichterung bringen.
Weiter Weg zur Entlastung: Frühestens ab 2029 könnte ein Tunnel Mitte dem Seedamm und der Stadt Rapperswil-Jona verkehrstechnische Erleichterung bringen.
Manuela Matt

Dass der gestrige Tag einen Meilenstein in der langjährigen Tunneldebatte bedeutet, zeigt allein schon die Anzahl der Anwesenden, die sich im Joner Kreuz eingefunden haben. Neben drei Vertretern des Kantons ist der siebenköpfige Stadtrat in corpore vertreten.

Zwei Jahre lang haben Kanton und Stadtrat unter der Federführung des kantonalen Baudepartements drei verschiedene Modelle auf die Punkte Stadtraum, Verkehr und Umwelt hin getestet: die Stadttunnel Mitte, Direkt und die Nullvariante. «Das Modell Mitte verspricht die beste Verkehrsentlastung, erhöhte Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und grosse Chancen für die Stadtentwicklung », sagte Stadtpräsident Martin Stöckling (FDP). Der vor­gesehene Tunnel wird vom Portal am Seedamm bis zum Portal im Hüllstein durchgehend unter­irdisch geführt. Die vier Kilometer lange Fahrspur wird zweispurig geführt. Zusätzlich werden beim Tüchelweiher und in Kempraten weitere Anschlüsse gebaut.

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