Rapperswil-Jona

Lakers lassen GCK Lions noch stehen

Rapperswil-Jona entschied das erste Seederby gegen die GCK Lions für sich. Die Lakers siegten 3:1, wurden von den jungen Zürchern bis Spielmitte aber arg gefordert. Erst ein Doppelschlag im zweiten Drittel führte zur Wende.

Topskorer Michael Hügli, hier verfolgt von Atanasio Molina, sorgte mit dem 3:1 für die endgültige Entscheidung zugunsten der Lakers.

Topskorer Michael Hügli, hier verfolgt von Atanasio Molina, sorgte mit dem 3:1 für die endgültige Entscheidung zugunsten der Lakers. Bild: André Springer

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Die SC Rapperswil-Jona Lakers wurden ihrer Favoritenrolle im ersten Seederby gegen die GCK Lions letztlich doch noch mühelos gerecht. Die Gastgeber brauchten allerdings einen Dämpfer, um auf Touren zu kommen und ihren dritten Sieg in Folge zu realisieren. Für diesen sorgte Raphael Prassl, Top­sko­rer der GCK Lions, mit dem 1:0 in der 25. Minute. Lakers-Goalie Melvin Nyffeler war gegen das Geschoss des 17-Jährigen, welches via Pfosten im Gehäuse landete, chancenlos. Geschickt und effizient hatten die Zürcher ihre erste Überzahlsi­tua­tion in einen Treffer umgemünzt. Dies war den Lakers in ihrem Powerplay im Startdrittel (13.) trotz vier vielversprechenden Abschlüssen hingegen nicht gelungen.

Bis zur Spielmitte konnten sich die ohne Ausländer angetretenen GCK Lions bestens verkaufen. Im Startdrittel verlangten sie ihrem Ex-Kollegen Nyffeler im Tor von Rapperswil-Jona einiges ab. Mit zwölf Schüssen prüften sie ihn, wobei vor allem der spätere Torschütze Prassl, Fredrik Sitje und Pius Suter je einmal gefährlich vor ihm auftauchten. Letzterer nach einem Puckverlust von Routinier Antonio Rizzello in der eigenen Zone.

Nach Startfurioso abgebaut

Nyffelers Ge­gen­über Niklas Schlegel parierte im ersten Abschnitt 14 Schüsse. Den gefährlichsten Angriff überstand er kurz vor Drittels­ende, als der Lakers-Kanadier Andrew Clark alleine am Keeper scheiterte. Nach einem Startfurioso mit vier Torchancen in fünf Minuten blieb Rapperswil-Jona seinen Fans aufgrund eines verhaltenen Auftritts einiges schuldig.

Lakers-Trainer Jeff Tomlinson fand nach dem Auftaktdrittel offenbar die richtigen Worte. Sein Team kam jedenfalls richtig geladen aus der Kabine. Jared Aulin hämmerte den Puck nach wenigen Sekunden knapp neben das Tor der GCK Lions. Der 0:1-Rückstand stachelte die Gastgeber dann noch zusätzlich zu einer Leistungssteigerung an.

Spiel in 62 Sekunden gedreht

Die erste Ausgleichchance in Überzahl (28.) nutzte das Heimteam noch nicht. Und beinahe wären sie von den GCK Lions für ihr Zögern bestraft worden. Denn in der 31. Minute hätte Suter bei einer Zwei-gegen-eins-Si­tua­tion auf 2:0 erhöhen können. Das Auslassen dieser Grosschance rächte sich sogleich. Lakers-Center Roman Schlagenhauf gelang zuerst das 1:1, indem er Goalie Schlegel nach Rajan Satarics Vorlage zwischen den Beinen erwischte. Und nur 62 Sekunden später bejubelte Clark das von Cyrill Geyer und Raphael Kuonen vorbereitete 2:1. Gegen das platzierte Geschoss des Nordamerikaners konnte Schlegel nichts ausrichten.

Nach dem Führungstreffer spielten die Lakers befreiter auf, vermochten das Resultat aber erst im Schlussabschnitt zu erhöhen. Top­sko­rer Michael Hügli liess sich als Schütze des 3:1 feiern, wobei Leandro Profico ihn mit einem herrlichen Rückpass in Überzahl bedient hatte (44.). So gelang Rapperswil-Jona doch noch ein Tor im Powerplay. Relativ ereignislos verstrich die Zeit, wobei die Lakers ihren Vorsprung problemlos verwalteten. Das Schussverhältnis von 45 zu 24 zeigt letztlich einen klaren Unterschied zwischen beiden Teams auf. ()

Erstellt: 16.09.2015, 08:23 Uhr

National League B

SCRJ Lakers – GCK Lions 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)

Diners Club Arena. 2527 Zuschauer. SR Dipietro, Schüpbach/Wermeille.
Tore: 25. Prassl (Suter / Ausschluss Grieder) 0:1. 33. (32.20) Schlagenhauf (Hügli, Sataric) 1:1. 34. (33.22) Clark (Geyer, Kuonen) 2:1. 44. Hügli (Profico / Ausschluss Molina) 3:1.
Strafen: 3 x 2 gegen die SCRJ Lakers, 6 x 2 gegen die GCK Lions.
SCRJ Lakers: Nyfeller; Sataric, Grieder; Grigino, Geyer; Lüthi, Profico; Schaub; Tkachenko, Aulin, Rizzello; McGregor, Schlagenhauf, Hügli; Baader, Clark, Kuonen; Hüsler, Vogel, Högger.
GCK Lions: Schlegel; Molina, Luchsinger; Breitner, Maurer; Seiler, Peter; Sitje, Ulmann; Bachofner, Nägeli, Allevi; Schmidli, Suter, R. Diem; Miranda, Prassl, Puntus.
Bemerkungen: SCRJ Lakers ohne Blatter, Frei, Schmutz, Schommer (alle verletzt) und Grossniklaus (rekonvaleszent). GCK Lions ohne Foucoult, Schmucki, Leimbacher, Senteler (alle NLA-Einsätze), Braun, D. Diem, Hinterkircher, Hunziker und Sørvik (alle verletzt).

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