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Chef der Fahrenden erhält Busse

Späte Genugtuung für die Anwohner des Fahrenden-Camps von Wagen: Der Sippenchef wird wegen wiederholter Nachtruhestörungen bestraft.

Der Chef der Fahrenden, die im Juli in Wagen bei Jona campierten, wird nun für den Lärm, der durch die Fahrenden verursacht wurde, zur Rechenschaft gezogen.
Der Chef der Fahrenden, die im Juli in Wagen bei Jona campierten, wird nun für den Lärm, der durch die Fahrenden verursacht wurde, zur Rechenschaft gezogen.
Archivbild: Patrick Gutenberg

Gross war der Ärger, den ausländische Fahrende in der zweiten Julihälfte in Wagen bei Jona verursachten. Klein ist die Strafe, die der Chef des Camps nun davonträgt: Wie kürzlich bekannt geworden ist, hat ihm die St. Galler Staatsanwaltschaft für den nächtlichen Lärm eine Geldbusse von hundert Franken auferlegt. Zusätzlich muss er Verfahrenskosten von 350 Franken begleichen. Der Strafbefehl ist bereits rechtskräftig. Bezahlt wird der Betrag aus einem Bussendepot, das der Sippenchef – Capo genannt – vor seiner Abreise bei der Polizei hinterlegen musste.

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