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Kantonsrat verteilt 5,4 Millionen aus dem Lotteriefonds

Der St. Galler Kantonsrat hat am Dienstag Lotteriefonds-Beiträge von von rund 5,4 Millionen Franken gesprochen. Die unterstützten Projekte reichen vom Kinosaal über einen Lehrbienenstand bis zum neuen Standort für eine «Cabane», die Jean Nouvel für die Expo 02 entwarf.

Eine der sieben kleinen Kapellen des französischen Stararchitekten Jean Nouvel gelangte 2008 als Schenkung in die Ostschweiz nach Heiden. Nun wird die begehbare Skulptur im Schlosspark Wartegg in Rorschacherberg aufgestellt. An den Kosten beteiligt sich der Kanton mit einem Beitrag aus dem Lotteriefonds.
Eine der sieben kleinen Kapellen des französischen Stararchitekten Jean Nouvel gelangte 2008 als Schenkung in die Ostschweiz nach Heiden. Nun wird die begehbare Skulptur im Schlosspark Wartegg in Rorschacherberg aufgestellt. An den Kosten beteiligt sich der Kanton mit einem Beitrag aus dem Lotteriefonds.
Expo 2002, Keystone

Am Dienstag hat sich der St.Galler Kantonsrat mit den Beiträgen aus dem Lotteriefonds beschäftigt. 5,4 Millionen Franken wurden für verschiedenste Projekte im Kanton gesprochen.

Zu den grössten Posten in der Botschaft gehören etwa die 350'000 Franken als Anschubfinanzierung für ein Hospiz in St. Gallen oder 125'000 Franken an den Umbau des Gebäudes mit dem Café Schnell in Rorschach.

Ein Beispiel für die vielen kleineren Vorhaben, die Beiträge erhalten, ist der Lehrbienenstand, den der Toggenburger Bienenzüchterverein plant. Daran sollen Imkerinnen und Imker ausgebildet werden. 11'000 Franken sind dafür vorgesehen.

Ein lokales Projekt ist das geplante Freilichttheater im Diepoldsauer Dialekt der Theatergruppe Rhybrugg, das 15'000 Franken bekommt. Das Stück basiert auf einer Geschichtssammlung der Dialektdichterin Bertha Thurnherr. «Alle mussten beim Casting lupenreinen Diepoldsauer Dialekt sprechen können», heisst es in der Beschreibung.

An die letzte Expo erinnert ein Vorhaben des Vereins «Cabane H»: 2002 standen in Murten am Ufer in unmittelbarer Nähe des Monolithen sieben kleine Kapellen des französischen Stararchitekten Jean Nouvel. Eine davon gelangte 2008 als Schenkung in die Ostschweiz nach Heiden. Seither ist der Verein «Cabane H» auf der Suche nach einem geeigneten Standort. Nun wird die begehbare Skulptur im Schlosspark Wartegg in Rorschacherberg aufgestellt. An den Gesamtkosten von 230'000 Franken beteiligt sich der Kanton mit 25'000 Franken.

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