Zum Hauptinhalt springen

Kantone begrüssen Massnahmen gegen Schwäne

Der Bestand der bisher geschützten Höckerschwäne soll reguliert werden. Am Zürichsee gibt es zwar keinen ­dringenden Bedarf. Doch das kann sich schnell ändern, wie das Beispiel Weesen zeigt.

Ein Abschuss von Schwänen wird trotz Gesetzesänderung die letzte Möglichkeit bleiben. Bei Problemen setzen die Kantone auf nicht tödliche Massnahmen wie Eierstechen.
Ein Abschuss von Schwänen wird trotz Gesetzesänderung die letzte Möglichkeit bleiben. Bei Problemen setzen die Kantone auf nicht tödliche Massnahmen wie Eierstechen.
Archiv Kurt Heuberger

Jetzt hat auch der Nationalrat grünes Licht für Massnahmen gegen die weitverbreiteten Höckerschwäne gegeben. Dazu zählen der Abschuss, aber vor allem nicht tödliche Massnahmen wie das Eierschütteln oder Eierstechen, um den Nachwuchs zu begrenzen. Zumal die Schwäne keine natürlichen Feinde haben.

Die bisher geschützten Vögel sorgen immer wieder für Probleme. In der Innerschweiz hat die laufende Verkotung von Weiden in Seenähe für Aufregung gesorgt. Aber auch, dass die Schwäne immer wieder auf Menschen losgegangen sein sollen. Das waren die Gründe für die Motion des Nidwaldner Alt-Ständerats Paul Niederberger (CVP), die gestern im Nationalrat relativ knapp angenommen wurde. Auch in den Kantonen St. Gallen und Zürich kommt die Gesetzesänderung gut an. «Falsche Tier­liebe hat leider immer wieder für Probleme gesorgt», sagt Dominik Thiel, Leiter des Amts für Natur, Jagd und Fischerei St. Gallen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.