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Kanton kommt nicht vom Fleck mit den Durchgangsplätzen

Der Kanton St. Gallen möchte Fahrende vorübergehend auf unbenutzten Militärarealen unterbringen. Die im letzten August eingereichte Anfrage beim Bund war jedoch derart missverständlich, dass der Kanton in Sachen Durchgangsplätze wieder zurück auf Feld eins ist.

Der Kanton St. Gallen sucht ­bereits seit dem Jahr 2006 nach Durchgangsplätzen für Fah­rende. Nun scheiterte der Kanton nicht am Widerstand der Gemeinden, sondern an sich selbst.
Der Kanton St. Gallen sucht ­bereits seit dem Jahr 2006 nach Durchgangsplätzen für Fah­rende. Nun scheiterte der Kanton nicht am Widerstand der Gemeinden, sondern an sich selbst.
Symbolbild/Archiv ZSZ

Die Fahrenden im Kanton St. Gallen müssen sich weiterhin gedulden. Die im Sarganserland, im Rheintal und im Fürstenland geplanten Durchgangsplätze entstehen frühestens in einem Jahr und der jüngste Versuch, weitere Areale bereitzustellen, ist vorerst gescheitert. Insgesamt muss der Kanton St. Gallen sechs Durchgangsplätze bereitstellen. Im vergangenen Sommer reichte das St. Galler Amt für Raumentwicklung und Geoinformation (Areg) beim Bund eine Anfrage bezüglich unbenutzer Übungsareale des Militärs ein. Drei solche, sich im Kanton St. Gallen befindenden Areale, sollten temporär als Durchgangsplätze fungieren.

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