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Kanton intensiviert Planung für das Schubiger-Areal

Der Umzug der kantonalen Verwaltung in Uznach nimmt konkrete Formen an. Bis zu achtzig Arbeitsplätze sollen auf dem Schubiger-Areal zwischen Bahngleis und Städtli untergebracht werden. Die Gemeinde Uznach zeigt sich sehr erfreut über die Verlagerung der Arbeitsplätze.

Glücksfall für das Schubiger-Areal in Uznach: Achtzig kantonale Arbeitsplätze sollen auf das Gelände zwischen ehemaliger Postautogarage und Swisscom-Gebäude verlagert werden.
Glücksfall für das Schubiger-Areal in Uznach: Achtzig kantonale Arbeitsplätze sollen auf das Gelände zwischen ehemaliger Postautogarage und Swisscom-Gebäude verlagert werden.
Manuela Matt

Das Schubiger-Areal in Uznach soll langfristig zum neuen Wohn- und Gewerbezentrum von Uznach werden. Das rund 20000 Quadratmeter grosse Areal liegt südlich des Städtchens zwischen Stadtmauer und Bahnlinie.

Heute stehen dort das rund 100 Meter lange Fabrikgebäude, die ehemalige Seidenweberei, und das frühere Posthotel Linthof. Die beiden markanten Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Zudem gehören die frühere Postautogarage und die beiden Gebäude an der Grynaustrasse zum GeländeIn zwei bis drei Jahren könnte es auf dem Areal zu sichtbaren Veränderungen kommen. Alfred Schubiger, Stiftungsratspräsident der Firma E. Schubiger & Cie AG, freut sich: Er hat kürzlich vom Kanton St. Gallen eine «substanzielle Absichtserklärung» dahingehend erhalten, dass der Kanton Flächen für die Verwaltung mieten will.

Kantonsrat wird entscheiden

Geprüft wird vom Kanton derzeit die Unterbringung des Untersuchungsamtes, der Berufs- und Laufbahnberatung See-Gaster und des Kreisgerichtes auf dem Areal. Je nach Lösung sind bis zu achtzig Arbeitsplätze einbezogen, die sich derzeit verstreut in Uznach befinden und am neuen Ort konzentriert werden sollen. Standort wäre die Postauto-Garage bis hin zum alten Swisscom-Gebäude.

Zurzeit erarbeitet das Baudepartement in Zusammenarbeit mit dem Bildungs- und dem Sicherheit- und Justizdepartement die so genannte Projektdefinition, wie es beim Kanton auf Anfrage heisst. «Dabei werden Optimierungsmöglichkeiten beim Raumbedarf und die Kostenfolge der Lösung vertieft geprüft», sagt Jürg Kellenberger vom Hochbauamt. Voraussichtlich im zweiten Quartal dieses Jahres wird die Regierung die Projektdefinition behandeln, später muss der Kantonsrat über die notwendigen Kredite befinden.

«Ein Bekenntnis zu Uznach»

Für Alfred Schubiger ist der Deal mit dem Kanton eine Art «Schlüssel zur Erschliessung» des gesamten Areals. Die Planung der Gesamtüberbauung sei auf dieses Areal Südwest ausgerichtet. Und das Interesse des Kantons hat für Schubiger handfeste Vorteile: Geht er auf Investorensuche kann er einen attraktiven und zuverlässigen Ankermieter präsentieren. Wann die weitere Areal-Entwicklung vorangetrieben wird, ist noch offen. Vorgesehen ist auch ein Schwerpunkt zum Thema «Wohnen im Alter». In der alten Fabrik könnten auf der untersten Etage auch Dienstleistungsbetriebe einziehen.

Im Uzner Rathaus wird die Nachricht derweil mit grosser Freude aufgenommen: «Der Umzug des Kantons kommt einem Bekenntnis zum Standort Uznach und dessen Zentrumsfunktion in der Region am Obersee gleich», sagt Christian Holdereggeg (FDP), Gemeindepräsident in Uznach. Der Umzug sei wichtig für die Entwicklung des Schubiger-Geländes und zeige gleichzeitig auf, welches Potenzial im Areal vorhanden sei.

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