Zum Hauptinhalt springen

Jetzt müssen die Richter über die Kesb-Kampagne entscheiden

Die Stadt macht Ernst mit der angekündigten Klage gegen die Gratiszeitung «Obersee-Nachrichten». Diese Woche wurde die 300-seitige Klageschrift beim Kreisgericht Uznach eingereicht. Die ON zeigen sich davon wenig beeindruckt.

Die Stadt Rapperswil-Jona bezeichnet die ON-Berichterstattung als eine in der Schweizer Mediengeschichte noch nie da gewesene Kampagne.
Die Stadt Rapperswil-Jona bezeichnet die ON-Berichterstattung als eine in der Schweizer Mediengeschichte noch nie da gewesene Kampagne.
ckn

Eine in der Schweizer Medien­geschichte noch nie da gewesene Kampagne. So bezeichnet der Zürcher Medienanwalt Adrian Bachmann die seit bald zwei Jahren anhaltende Berichterstattung der Wochenzeitung «Obersee-Nachrichten» zur Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) Linth und deren Präsidenten Walter Grob. Geschrieben hat es Bachmann in der Klageschrift, die er für die Stadt Rapperswil-Jona ausgearbeitet hat. Ein sechsseitiger Auszug aus derselben begleitete ein gestern verschicktes Communiqué der Stadt Rapperswil-Jona. Die angekündigte Zivilklage wegen Persönlichkeitsverletzungen gegen die Wochenzeitung und die zwei verantwortlichen Journalisten, Verleger Bruno Hug und Redaktor Mario Aldrovandi, sei am Dienstag beim Kreisgericht Uznach eingereicht worden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.