Jona

Jahreskonzerte mit virtuosem Hornsolisten

Am Wochenende lädt die Feldmusik Jona zu ihren Jahreskonzerten im Stadtsaal Kreuz ein. Unter der Leitung von Urs Bamert präsentiert das Blasorchester sein Programm für den Musikpreis Grenchen und auch den Gastsolisten Ivo Gass.

Gastsolist Ivo Gass wird am Konzert die Soli im Hornkozert des ungarischen Komponisten Frigyes Hidas spielen.

Gastsolist Ivo Gass wird am Konzert die Soli im Hornkozert des ungarischen Komponisten Frigyes Hidas spielen. Bild: pd

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Am Anfang der Konzerte gehören die Bühne und die Aufmerksamkeit aber wie gewohnt dem Nachwuchs. Das Jugendblasorchester Rapperswil-Jona, Juborajo, wird von Fabian Jud dirigiert und präsentiert zum Konzertauftakt eine Auswahl aus seinem breitgefächerten Repertoire. Ob Klassik, Filmmusik oder Hitparadenstürmer, die jungen Musikantinnen und Musikanten sind mit viel Herzblut bei der Sache. Das Juborajo ist ein kostenloses Zusatzangebot der Musikschule Rapperswil-Jona und wird von den Vereinen Feldmusik und Stadtmusik organisatorisch und finanziell unterstützt.

Oper zum Auftakt

Der erste Konzertteil der Feldmusik Jona beginnt mit der Ouvertüre zur Oper «Le Roi d’Ys» von Édouard Lalo. Das Libretto dieses 1888 in Paris uraufgeführten Werkes basiert auf der bretonischen Legende über den Untergang der mystischen Stadt Ys. Eine alte Feindschaft, nicht erwiderte Liebe und Eifersucht führen dazu, dass die Stadt schlussendlich in den Fluten des Meeres versinkt. Die Instrumentation von Howard Lorriman wurde der Feldmusik Jona als Aufgabenstück für den 12. Internationalen Musikpreis Grenchen vom 21. April zugeteilt.

Gastsolist aus Luzern

Auch das Schaffen des ungarischen Komponisten Frigyes Hidas wird stilistisch der Romantik zugeordnet. Mit seinem Hornkonzert Nr. 3 stellt die Feldmusik Jona dem Publikum ihren jungen Luzerner Gastsolisten Ivo Gass vor. Er ist 1. Solohornist des Tonhalleorchesters Zürich und Preisträger verschiedener Musik- und Kulturpreise. Mit seinem virtuosen Spiel macht er die dreisätzige Komposition zum unbestrittenen und unvergesslichen Höhepunkt der Jahreskonzerte.

Nach der Pause führt das Blasorchester David Maslankas Kurzsymphonie «Give Us this Day» auf. Die titelgebenden Worte sind zwar dem Vaterunser entlehnt, inspiriert ist die Musik aber vom Buddhismus. Als Grundthema verarbeitet Maslanka in diesem Werk die buddhistische Idealvorstellung, vom Leben der Menschen im Einklang mit der Natur. Die Bitte um entsprechende Erkenntnis und Einsicht endet in einer modalen Fassung der Chormelodie «Vater unser im Himmelreich» von Johann Sebastian Bach. Auch mit dieser Komposition wird sich die Feldmusik Jona in Grenchen bewerten lassen.

Schwiezer Erstaufführung

Auf diese eher ernste Musik folgt eine unbeschwerte, neue Komposition des Spaniers Eduardo Nogueroles. «Els Peixets» zu Deutsch «die Fische» entführt die Zuhörer an die sonnige Küste von Valencia, der Heimatregion des Komponisten. Die Musikantinnen und Musikanten sind stolz, diesen Pasodoble als Schweizer Erstaufführung präsentieren zu dürfen. Als Abschluss des Konzertprogramms kann sich das Publikum auf das Medley «American Beauties» freuen. Der Japaner Naohiro Iwai versammelt darin die sechs schönsten amerikanischen Hits der vierziger und fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts.

Damit mna sich ganz auf die Musik konzentrieren kann, finden auch dieses Jahr beide Konzerte mit Konzertbestuhlung statt. Um das Anstehen an der Abendkasse zu ersparen, haben alle freien Eintritt und freie Platzwahl.

Samstag, 17. März, 19 Uhr und Sonntag, 18. März, 15 Uhr. Stadtsaal Kreuz, Jona. Zur Deckung der Unkosten wird eine Kollekte aufgenommen. Unterstützen kann man die Feldmusik mit einer Einzahlung auf das Konto mit der IBAN-Nummer CH62 8127 4000 0010 6111 8, das auf Feldmusik Jona, Jona lautet. (red)

Erstellt: 13.03.2018, 15:08 Uhr

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