Fussball

In Wohlen ist etwas zu holen

Am Montagabend tritt Rapperswil-Jona auswärts gegen Wohlen an. Im ersten Duell im Grünfeld sicherte Julio Teixeira mit seinem Tor kurz vor Schluss den Rosenstädtern den Sieg.

FCRJ-Topskorer Mychell Da Silva Chagas wird wie im Heimspiel auch am Montag auswärts versuchen, Wohlens Goalie Flamur Tahiraj zu fordern.

FCRJ-Topskorer Mychell Da Silva Chagas wird wie im Heimspiel auch am Montag auswärts versuchen, Wohlens Goalie Flamur Tahiraj zu fordern. Bild: David Baer

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Nach dem Abpfiff des ersten Aufeinandertreffens zwischen Rapperswil-Jona und Wohlen am 19. August waren die Emotionen hochgegangen. Denn die Gäste aus dem Aargau hatten kurz vor Schluss den schon fast sicher geglaubten Punkt noch aus der Hand gegeben – und dies, nachdem sie wenige Tage zuvor gegen Linth 04 eine Cup-Blamage eingezogen hatten.

Nicht zuletzt auch aus diesem Grund wird Wohlen im Fernsehspiel gegen den Aufsteiger alles geben, diese Scharte wieder auszuwetzen und die Rechnung zu begleichen. Allerdings zeigen die Spieler um Trainer Ranko Jakovljevic eklatante Schwächen in der zweiten Halbzeit ihrer Partien. So wurden trotz guter Aktionen und auch ebenbürtigem Spiel sicher geglaubte Zähler noch hergegeben. Die Aargauer verspielten eine Halbzeit-Führung sowohl gegen Schaffhausen als auch Wil in den zweiten 45 Minuten.

Fazliu lebt sich am Obersee ein

Sein zweites Spiel für die St. Galler wird Valon Fazliu absolvieren. Der bis Saisonende leihweise von den Zürcher Grasshoppers verpflichtete Jungprofi konnte gegen Chiasso zeigen, dass er im Mittelfeld durchaus eine Alternative sein kann. «Ich bin froh, dass ich nun endlich wieder einmal auf Einsatzminuten komme», sagt der 21-Jährige. Zwar reichte es noch nicht für die volle Distanz, doch das soll sich in Zukunft bessern.

«Ich muss mich hier in Rapperswil zuerst noch einleben, aber es macht riesig Spass.» Wichtig sei es, die Laufwege seiner neuen Teamkollegen besser kennen zu lernen. «Vor allem mit Mychell Da Silva Chagas ist es wichtig, da er ja schon viele Tore für uns erzielt hat. Da wäre es schön, wenn ich weiterhelfen kann», lässt sich der eher wortkarge Mittelfeldstratege entlocken.

Aufsteiger ist mental stark

Wie die ganze Saison hindurch ist es für den FCRJ ebenso wichtig, im Hinblick auf den Klassenerhalt einen direkten Gegner auf Distanz zu halten. «Wir waren zuletzt in der Lage, sehr solidarisch und mit viel Einsatz zu verteidigen», hebt Innenverteidiger Denis Simani hervor. «Darauf müssen wir aufbauen.» Der Last-Minute-Punkt (1:1) gegen Chiasso im letzten Spiel hat gezeigt, dass die Elf von Coach Urs Meier durchaus in der Lage ist, auch einen Punkt zu holen, wenn nicht allzuviel zusammenpasst. Das wiederum spricht für die Qualität der Rosenstädter.

Und zieht wird die Halbzeitschwäche der Aargauer sowie die mentale und physische Stärke der FCRJ-Spieler in Betracht gezogen, so sollte am Montagabend der eine oder andere Punkt auf der Niedermatten in Reichweite liegen. (fe)

Erstellt: 03.11.2017, 13:47 Uhr

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