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Hersteller für Windräder gesucht

Die Umweltverträglichkeitsprüfung ist noch nicht abgeschlossen, die Abstimmung zum Mindestabstand steht noch an. Trotzdem ist schon ein Auftrag für den Windpark ausgeschrieben. Die Erklärung ist einfach.

Schädlich für die Umwelt oder nützlicher Energielieferant? Bis alle Tests abgeschlossen sind, muss der Bau des Windkraftwerkes warten.
Schädlich für die Umwelt oder nützlicher Energielieferant? Bis alle Tests abgeschlossen sind, muss der Bau des Windkraftwerkes warten.
Keystone

Das Projekt Linthwind wird konkreter – die Suche nach einem Hersteller hat begonnen. Die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) will in Glarus Nord einen Windpark mit vier bis fünf Windturbinen bauen. Aus der Bevölkerung regte sich jedoch Widerstand.

So wird voraussichtlich im Juni eine Initiative zur Vergrösserung des Mindestabstands von 300 auf 700 Metern vor die Bürgerversammlung kommen. Auch die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) wird erst im Herbst abgeschlossen sein. Trotzdem hat die SAK mittlerweile ein Auftrag für die Windenergieanlagen ausgeschrieben. «Lieferung, Installation, Inbetriebnahme, Betrieb und Wartung von vier bis fünf Windenergieanlagen» heisst es im detaillierten Projektbeschrieb.

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