Wolf

Herkunft von Flumser Wolf bleibt unbekannt

DNA-Proben liefern keine Ergebnisse bezüglich Rudelherkunft des Flumser Wolfes. Die Untersuchung hat nichts ergeben – die Speichelproben lagen zu lange an der Sonne.

Im Sommer hat ein Wolf die Schafalpen der Flumserberge heimgesucht. Die Herkunft des Tieres dürfte ein Rätsel bleiben. Entsprechende Untersuchungen haben nichts ergeben.

Im Sommer hat ein Wolf die Schafalpen der Flumserberge heimgesucht. Die Herkunft des Tieres dürfte ein Rätsel bleiben. Entsprechende Untersuchungen haben nichts ergeben. Bild: Symbolbild/Keystone

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Zu welchem Rudel der Wolf, der während den Sommermonaten die Schafalpen der Flumserberge heimgesucht hat, gehört ist nach wie vor unbekannt. Von den Beisswunden der gerissenen Schafe wurden vom kantonalen Amt für Natur, Jagd und Fischerei zwei Speichelproben ins Labor gesandt.

Beide kamen ohne Ergebnisse zur Rudelzugehörigkeit des Jungwolfes zurück. «Da die gerissenen Schafe nicht sofort gefunden wurden, war der Speichel zu lange der Sonne ausgesetzt. Dies hat die DNA zerstört», erklärt der für die Region zuständige Wildhüter Albert Good. Haar- und Blutproben seien viel zuverlässiger, jedoch konnte man bei den insgesamt zwölf gerissenen Schafe nur den Speichel des Wolfes sicherstellen, sagt Good.

Herdenschutzhunde wurden angemietet

Erfreulich für die Schafe und Schafhirten der Flumserberge ist jedoch, dass es seit Mitte August keine Risse in der Region gab. «Entweder ist der Wolf weitergezogen oder die angemieteten Herdenschutzhunde haben ihn abgeschreckt», sagt Albert Good. Bald wird die Bedrohung des Wolfes für die Schafalpen der Flumserberge sowieso kein Thema mehr sein, denn für die Nutztiere endet die Alpzeit Ende September. (pst)

Erstellt: 22.09.2016, 15:56 Uhr

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